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!!! Im Perkins-Universum !!! Hintergründe zur Produktion !!! Plausch in der Kantine !!!
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HINTER DEN KULISSEN
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Ortungsleitzentrale öffnen Die Darsteller der Perkins-Serie
Gesammelte Interviews in Wort, Bild & Ton ...

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Weil nun langsam aber sicher ein paar mehr Interviews mit den EUROPA-Sprechern zu finden sind, haben wir dieses Topic vom anderen Sprecher-Thread separiert. Meldet uns gern Eure Fundstücke, wo auch immer Ihr schöne Interviews aufgetrieben habt ...
Alle Berichte, Fotos oder Video-Auftritte bitte in den herkömmlichen > Nachbar-Thread < posten.

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1) Gabi Libbach - 2 Interviews mit der Cindy-Darstellerin ...
Für > Bild-online < gab Gabriele Libbach letztes Jahr das nachfolgende Video-Interview. Man kontaktierte sie wegen ihrer inzwischen berühmten Navi-Stimme. Das sich anschließende textliche Interview führte G. Walt im Jahre 2009 für die Internetseite > zauberspiegel-online.de < :


Zauberspiegel: Sie haben in den 80er Jahren in vielen bekannten Hörspielen mitgewirkt, ich nenne nur mal Commander Perkins und auch die H.G. Francis-Gruselserie. Werden Sie heute noch häufig darauf angesprochen?
Gabi Libbach: Ja, häufig auf Commander Perkins. Aber auch auf die ganzen Mädchensachen wie Hanni und Nanni – ich war ja die Ur-Hanni und zarte 13 Jahre alt als wir diese Serie produzierten. Und natürlich Black Beauty. Ich habe ja auch die englische Fernsehserie Black Beauty damals mit synchronisieren dürfen, und zwar die Rolle der Vicky. Ich habe 15 Jahre später in London ein Theaterstück gesehen, wo die Darstellerin der Vicky (Judi Bowker) mitwirkte. Ich habe sie dann angesprochen und Ihr mitgeteilt „I´m your german voice“. Nur leider war sie wohl sehr müde nach der Doppelvorstellung, und so kam es nicht zu einem längeren Gespräch. Das war auch enttäuschend, denn gewissermaßen sprach ich sie auch als Fan an, der dann regelrecht abblitzte.
Zauberspiegel: Haben Sie noch die alten Hörspiele in Ihrer Sammlung, und hören Sie da noch rein?
Gabi Libbach: Ja einige. Nicht alle, aber eben Exemplare von Commander Perkins und von den anderen EUROPA-Sachen, wie Hanni und Nanni und so weiter. Vieles sogar noch auf Vinyl.
Zauberspiegel: Wie stehen Sie heute zu den Aufnahmen von damals. Ist das aus heutiger Sicht okay, oder hören Sie das heute nicht so gern.
Gabi Libbach: Nein, ich distanziere mich davon überhaupt nicht. Hören tue ich die Sachen zwar selten, aber ich verwahre sie gut. Das war damals eine aufregende Zeit. Das waren so die Anfänge, und just in diesem Monat Juli habe ich mein 40jähriges Berufsjubiläum.
Zauberspiegel: Bei der Gelegenheit: Herzlichen Glückwunsch
Gabi Libbach: Danke. Das ist jetzt mir erst jetzt so richtig bewusst geworden, dass ich in dem Monat der ersten Mondlandung 1969, meine erste Synchronrolle angeboten bekam! Unvorstellbar, wie lange das her ist. Und auch schön, dass ich nach 40 Berufsjahren noch immer im Geschäft bin und weiterhin interessante und vielfältige Aufträge und Rollen bekomme.
Zauberspiegel: Nach den 80er Jahren haben Sie nicht mehr für das Tonstudio EUROPA gearbeitet. Warum?
Gabi Libbach: Ich weiß es nicht. Abgelehnt habe ich nie. Aber eventuell hat man sich seitens des Studios auf andere Stimmen konzentriert. Ich habe jetzt auf der HÖRSPIEL Frau Körting nach vielen Jahren wieder getroffen. Es war ein sehr herzliches Wiedersehen und ich habe Ihr auch signalisiert, dass ich an einer Zusammenarbeit interessiert bin. Andererseits habe ich mich ja auch in eine andere Richtung entwickelt, wie Synchronisation und die Beiträge für Magazinsendungen bzw. Reportagen und Features für den NDR.
Zauberspiegel: Welche Hörspiele machen Sie heute noch?
Gabi Libbach: In diesem Bereich bekomme ich seltener Angebote, bis auf einen Kinder- und Jugendbuch-bzw. Hörspielverlag, für den ich eine Reihe von Hörbüchern für die ganz Kleinen vertont habe. Oder u.a. auch ein Hörbuch über Johann Sebastian Bach (eine Biographie). Man nimmt die Angebote wie sie kommen, man kann keine Rollen einfordern, höchstens ablehnen.
Zauberspiegel: Gab oder gibt es für Sie eine Lieblingsrolle?
Gabi Libbach: Zum Beispiel die Rolle der „Stella Bonasera“ in der Fernsehserie „CSI New York“, die ich seit 5 Jahren in Berlin synchronisiere. Die Darstellerin Melina Kanakaredes spielte bereits vor vielen Jahren in der Familienserie „Providence“ die Hauptrolle, seitdem bin ich sozusagen „Auflage“ für diese Schauspielerin – zumindest bei RTL und VOX.
Zauberspiegel: Für Nocturna-Entertainment steht demnächst auch ein Auftrag für Sie an. Wie ist Sven Schreivogel auf Sie aufmerksam geworden?
Gabi Libbach: Ich habe am Infotisch der Firma gestanden, auf der HÖRSPIEL, und bin mit seinem Kollegen ins Gespräch gekommen. Dann wurden wir uns vorgestellt. Er kannte mich und meine Stimme – also er wusste mehr als ich. Sie müssen ja bedenken, dass man in 40 Jahren sehr viel macht. Da kann man sich an einzelne Sprechrollen nicht erinnern. Erstaunlich ist, dass unsere Fans alles im Kopf behalten. Es scheint also ein richtiges Hobby vieler Leute zu sein. Wenn ich ins Internet gehe, und schaue was unter meinem Namen alles steht, da staune ich. Ab und an, bekomme ich auch mal Fanpost, wie viele Kollegen. Es gibt aber auch sehr hartnäckige Fans, die regelrechten Telefonterror betreiben, was Gott sei Dank selten ist, aber sehr unangenehm werden kann.
Zauberspiegel: Sie haben für Mercedes die Texte für das Navigationsgerät gesprochen. Ist das eine aufwendige Sache?
Gabi Libbach: Sehr aufwendig. Manchmal wird viele Tage nacheinander aufgenommen. Und dann ist immer höchste Konzentration gefragt. Da wird für die C-Klasse, A-Klasse usw. immer wieder neu aufgenommen.
Zauberspiegel: Wie ist man bei Mercedes auf Sie aufmerksam geworden?
Gabi Libbach: Durch einen Studioleiter aus Hamburg, den ich schon sehr lange kenne, und mit dem ich schon viel für das Fernsehen gemacht habe, wie z.B. Bravo-TV. Der schlug mich seinerzeit vor. Also ich bin jetzt die aktuelle Stimme bei Mercedes, unter anderen. Wir sind mittlerweile nur noch Frauen. Bis auf die türkische Stimme, dass ist ein Mann.
Zauberspiegel: Ich stell mir auch immer die weibliche Stimme ein, weil ich sie angenehmer finde.
Gabi Libbach: Das dachte man sich bei Mercedes wohl auch, denn die vornehmlich männlichen Mercedes-Fahrer bevorzugen Sprecherinnen.
Zauberspiegel: Wie muss man sich solche Aufnahmen vorstellen, sie sprechen doch sicher nicht tausende von Straßennamen ein?
Gabi Libbach: Nein, keine Straßennamen. Hamburg allein hat, glaub ich 7000 Straßennamen. Ortschaften und Städte werden auch nur zum Teil eingesprochen. Für diese Straßennamen wird aus dem ganzen Material was ich eingesprochen habe, eine synthetische Stimme hergestellt. Man arbeitet da mit Lauten von mir. Kleiner als Silben oder Buchstaben. Das geht dann sogar in Fremdsprachen. Und sie können meine Stimme daraus auch erkennen, denn es ist meine Stimme.
Zauberspiegel: Sie arbeiten heute viel für den NDR. Was genau machen Sie dort?
Gabi Libbach: Ja, für das Fernsehen die Sendung „Menschen, Länder, Abenteuer“. Es geht da u.a. um Reiseberichte. Auch für den NDR-Naturfilm, dann „W wie Wissen“. Ich arbeite aber auch für den Hörfunk.
Zauberspiegel: Vielen Dank für das Interview, Frau Libbach.
Gabi Libbach: Sehr gerne.

( Quelle: > Zauberspiegel 2009 < )

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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
27-02-2014

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2) Anmerkungen zu Gabi Libbachs Interview ...
Gabi Libbach Tja, für die Fans mag es oft deutlich einfacher sein, die Details über die vielen Produktionen zusammenzutragen, an denen die Künstler vor Urzeiten mitgewirkt haben. So dürfte sich Gabi Libbach mit ihrem Hanni+Nanni-Debüt leicht verirrt haben, denn bei EUROPA sprach sie die Hanni erst 1975 zusammen mit Black Beauty ein, war somit nicht zarte 13, sondern zarte 18 Jahre alt.
Bei den Black-Beauty-Hörspielen hieß ihre Rolle zudem nicht Vicky Gordon, wie in der britischen TV-Produktion, sondern Flora Gordon. Aber abgesehen von diesen kleinen Feinheiten trotzdem ein sehr schönes Interview.
Wir haben einen kleinen Steckbrief über Gabriele Libbach und ihr Schaffen zusammengestellt, sicher auch nicht überall ganz präzise:
... klickt Euch rüber >>>

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Beitrag von:
RANDY PEH
. . . . . . . . . . .
04-03-2014

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3) Horst Stark - im Interview mit Peter Wayand ...
Der Autor und Theatermacher > Peter Wayand < hat > Horst Stark < für seinen Blog interviewt.
Dort findet Ihr das hier nachfolgend umfangreich zitierte > Interview in voller Länge < ...

(Linker Foto-Teil: Björn Trautmann)

Peter Wayand: Sehr geehrter Herr Stark, zunächst einmal bedanke ich mich ganz herzlich für Ihre Bereitschaft, meine Fragen zu beantworten.
Horst Stark: Sehr gerne, obwohl meine Antworten sicher nicht immer präzise sein können. Dazu ist das Metier zu vielschichtig und auch zu kompliziert.
Peter Wayand: Sie haben als Schauspieler und als Synchronsprecher gearbeitet. Was glauben Sie, welcher Bereich Ihrer Arbeit hat maßgeblicher zu Ihrer Bekanntheit und Ihrem Renommee beigetragen und welcher der beiden Bereiche hat Ihnen die meiste Freude verschafft?
Horst Stark: Überegional war das sicher die Sychronarbeit. Im TV war ich zu selten und der Theaterbereich war regional. Freude habe ich in allen Bereichen empfunden.
Peter Wayand: Welches waren Ihre Vorbilder oder an welchen Persönlichkeiten haben Sie sich in Ihrer Arbeit immer orientiert? [...]
Horst Stark: In der Jugend war mein großes Vorbild der viel zu früh verstorbene James Dean, sonst hatte ich eigentlich keine Vorbilder. Mein Motto lautete immer "I did it my way" - Ich habe es auf meine Art und Weise gemacht.
Peter Wayand: Sie haben in den 1970ziger und 1980ziger Jahren mit den ganz Großen Ihrer Zunft zusammengearbeitet: Uwe Friedrichsen, Judy Winter, Rolf Jülich, Ernst von Klipstein, um nur einige wenige zu nennen. Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit diesen tollen Schauspielern?
Horst Stark: Es waren alles durchweg großartige Kollegen.
Je berühmter, umso sympathischer.
Peter Wayand: Viele der Hörspielproduktionen gehen auf das Konto des Studio EUROPA unter der Regie von Heikedine Körting und Dr. Beurmann. Wie war die Zusammenarbeit mit ihnen? [...]
Horst Stark: Dr. Beurmann führte meines Wissens keine Regie.
Frau Körting war stets kompetent und angenehm in der Arbeit.
Peter Wayand: Heutzutage erlebt das kommerzielle Hörspiel nicht gerade eine Blütezeit, [...] obwohl immer wieder vom berühmten Kino-im-Kopf-Erlebnis berichtet wird. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Wo sehen Sie die Unterschiede zwischen den sehr erfolgreichen Hörspielen der 1970ziger und 1980ziger Jahre und den Hörspielen von heute?
Horst Stark: Die Medieninvasion heutzutage lässt für das Hörspiel wenig Platz. Man wird ja durch TV, unzählige Musikkanäle, viele Events usw. dauerberieselt. Dass die Hörspiele früher mehr Erfolg hatten, liegt ganz einfach an den geringeren Medienangeboten der damaligen Zeit. Außerdem nahm man sich bei der Produktion mehr Zeit.
Peter Wayand: Wie hat sich Ihrer Meinung nach das Hörpublikum verändert?
Horst Stark: Ich glaube, das Hörspiel ist zur Zeit mehr etwas für ausgesuchte Hörer. Vielleicht erlebt das Hörspiel eine Wiedergeburt, wenn sich ein gewisser Überdruss breitmacht.
Peter Wayand: Haben Sie eine Vorliebe für ein bestimmtes Genre, also beispielsweise Science Fiction, Fantasy, Western oder Historisches?
Horst Stark: Ich habe keine Vorliebe für ein gewisses Genre, ich habe eher eine Vorliebe für gute Bücher. Damit meine ich Drehbücher.
Peter Wayand: Auf zwei Hörspielserien der damaligen Zeit möchte ich etwas genauer eingehen, nämlich auf Commander Perkins und Perry Rhodan. Die Skripte [wurden von Hans Gerhard Franciskowsky] geschrieben [...]. Was erinnern Sie [bei der] Zusammenarbeit mit diesem Ausnahmeautoren? Gab es überhaupt einen Kontakt oder lieferte er nur das Skript, das Sie dann im Studio professionell umsetzten?
Horst Stark: Mr. H. G. Francis ist uns im Studio leider nie begegnet.
Peter Wayand: Lag die Besetzung im Vorhinein fest oder kam es auch vor, dass die Besetzung während der Arbeit noch einmal geändert wurde?
Horst Stark: Die Besetzung stand fest.
Peter Wayand: Wenn man in einer Serie wie Commander Perkins die Titelrolle spricht, ist das sicherlich auch eine große Verantwortung. Wie haben Sie sich auf diese Rollen vorbereitet? [...] Wie weit solidarisierten Sie sich mit den teilweise doch sehr didaktisch-moralischen Botschaften dieser Hörspiele, die immerhin eine ganze Generation von "Kassettenkindern" geprägt [haben]?
Horst Stark: Wissen Sie, ich übe meinen Beruf sehr ernsthaft aus, d. h. ich bereite mich auf jede Rolle gewissenhaft vor. Als Schauspieler erarbeite ich mir eine Vorstellung, wie ich diese Rolle verkörpern möchte. Solidarisieren ist so eine Sache, bei gewissen Rollen lieber nicht. Belassen wir es dabei: ich bin Schauspieler - ich spiele meinen Part und das mit Überzeugung.
Peter Wayand: Halten Sie den Commander-Perkins-Stoff für zukunftsträchtig? Würden Sie eine Wiederaufnahme der Arbeit an dieser Reihe, eventuell auch ein[e] Neugestaltung in einem anderen [Medium] wie beispielsweise dem Film befürworten oder sagen sie "Perkins hatte seine Zeit, belassen wir es besser dabei"?
Horst Stark: Gernot Endemann und ich haben damals sehr bedauert, dass die Perkins-Serie völlig überraschend und unverständlich ohne Angabe von Gründen durch Frau Körting eingestellt wurde. Wahrscheinlich war sie sich über den Erfolg der Serie nicht ganz im Klaren. Ich weiß nicht, ob man daran anknüpfen kann - einen Versuch wäre es sicher wert.
Peter Wayand: In den Perry-Rhodan-Umsetzungen sprachen Sie an der Seite von Uwe Friedrichsen als Perry Rhodan den Telepathen John Marshall. Wie war es, einen Charakter zu verkörpern, der Gedanken lesen kann? [...]
Horst Stark: Verzeihen Sie mir, aber daran erinnere ich mich kaum, das ist einfach zu lange her.
Peter Wayand: [...] Wie war die Zusammenarbeit mit dem Team und den Kollegen, von denen ja leider viele schon verstorben sind, und gab es besondere Momente, an die Sie sich noch gern oder weniger gern erinnern?
Horst Stark: Wir hier in Hamburg haben den Ruf bei der Synchron- und Hörspielarbeit sehr kollegial und sehr nett miteinander umzugehen. Deshalb sind auch viele Kollegen aus anderen Städten immer besonders gern [...] hier nach Hamburg gekommen.
Peter Wayand: Auch hier wieder die Frage [...] : Halten Sie Perry Rhodan im Hörspielbereich für zukunftsträchtig? Oder wäre es hier an der Zeit, einmal einen Kinofilm in Hollywoodmanier zu machen?
Horst Stark: Aber sicher - für beide Fragen.
Peter Wayand: Sie haben auch in vielen Karl-May-Hörspielen mitgewirkt. Wie war das, zu einer Zeit, [als] gerade die Karl-May-Filmwelle boomte, [...] vielen seiner unsterblichen Figuren Ihre Stimme zu leihen?
Horst Stark: Es war herrlich - die eigenen Jugenderinnerungen wurden plötzlich real.
Peter Wayand: Welches Verhältnis hatten und haben Sie zu Karl May?
Horst Stark: Ich empfinde seine Bücher als großartige Jugendliteratur.
Peter Wayand: Ein berühmter Hamburger Kollege, Konrad Halver [...], hat Karl Mays wohl berühmtester Figur [...] Winnetou, sehr oft seine Stimme geliehen [...]. Kannten Sie sich?
Horst Stark: Ich habe mit Konrad Halver sehr viele Hörspiele gemacht. Als ich noch für Frau Körting arbeitete, habe ich ihn als Regisseur kennen gelernt.
Peter Wayand: Bestehen aus der alten Zeit heute noch Freundschaften oder Kontakte?
Horst Stark: Bisweilen trifft man sich mal im Job - aber dann gibt es für gewöhnlich ein großes Hallo.
Peter Wayand: Gab es eine [...] Favoritenrolle, die Sie besonders gern gesprochen haben?
Horst Stark: Da gab es viele. Im TV waren das der "Adam" in "Bonanza", der "Schlehmil" in der "Sesamstraße" und der Chef in "Polizeirevier Hillstreet". Im Hörspielbereich war das natürlich der "Commander Perkins".
Peter Wayand: Welches war die mit Abstand unliebsamste und undankbarste Rolle, die Sie gesprochen haben?
Horst Stark: O Gott, das war in der TV-Serie "Fantasy Island" diese Hauptrolle, so ein grauhaariger Beau für Arme. Den Rollennamen habe ich vergessen. Es ist wohl überflüssig zu fragen, warum wohl.
Peter Wayand: Gibt es Rollen, die Sie so reizen würden, dass Sie dafür Ihren Ruhestand verlassen würden [...]?
Horst Stark: Das ist schwer zu sagen, ich bin eigentlich noch nicht im Ruhestand. Wenn das Angebot stimmt, bin ich immer noch aktiv. Zur Zeit spreche ich drei große Rollen bei "Dreamland Entertainment".
Peter Wayand: Welchen Rat könnten Sie als erfahrener Schauspieler und Synchronsprecher Ihren jüngeren Kollegen geben, wenn es um die Arbeit am Hörspiel oder Hörbuch geht? Welche Tipps können Sie den Machern und Drehbuchschreibern geben, damit das Medium Hörspiel auch weiterhin eine Zukunft haben wird, immerhin ist ja Ihr Sohn Christian, der beruflich in Ihre Fußstapfen getreten ist, in der Branche auch sehr aktiv?
Horst Stark: Ich gebe dazu keine Ratschläge. Es gibt keine Rezepte. Man muss seinen Beruf beherrschen und ihn ernsthaft ausüben.
Peter Wayand: Lieber Herr Stark, ich bedanke mich für Ihre Zeit und Ihre Geduld und hoffe, dass Sie noch lange gesund und aktiv bleiben werden. Ihre unvergleichliche Stimme ist jetzt schon Legende und wird nie vergessen sein. Für Ihre weitere Zeit im Job und ganz privat wünsche ich Ihnen alles nur erdenklich Gute.
Horst Stark: Lieber Herr Wayand, vielen Dank für Ihre guten Wünsche und die großen Komplimente, die mich fast erröten lassen.
Freundliche Grüße
Horst Stark

( Quelle: > Peter Wayand 2014 < und )

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Eingefangen von:
RANDY PEH
. . . . . . . . . . .
05-03-2014
James Dean 
(1931-1955)

Heikedine Körting 
& Andreas Beurmann (ca.1975)

Hans-Gerhard 
Franciskowsky 
(1936-2011)

'Commander Perkins'
als Hörspielserie (1976-80)

'Perry Rhodan'
als Hörspielserie (1983-84)

Karl May 
(1842-1912)

Konrad Halver 
(1944-2012)

Pernell Roberts 
als 'Adam Cartwright' 
in Bonanza (ca.1969)

Schlemihl verkauft unsichtbares Eis
und Ehegeschenke (ca.1975)

Ricardo Montalbán 
als 'Mister Roarke' 
in Fantasy Island (ca.1980)

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4) Gernot Endemann - gerettetes Interview aus Kassel ...
Dieses Video-Interview war zwar schon bei uns verlinkt, wurde jedoch aus unbekannten Gründen auf YouTube gelöscht. Glücklicherweise hatten wir es auf Delta-4 bereits archiviert:


Das Interview mit > Gernot Endemann < führte Jochen von Waltershausen, vermutlich 2012 in der Komödie in Kassel für 'TV Göttingen' ...

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Beitrag von:
RANDY PEH
. . . . . . . . . . .
05-03-2014

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