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FAKT oder FIKTION?
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Ortungsleitzentrale öffnen Wie perlt Sekt auf dem Mond?
Fragen & Antworten rund um unseren Trabanten ...

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"Ja, wie ist es eigentlich hier auf dem Mond? . . .
Perlt der Sekt hier mehr oder weniger stark als auf der Erde?"

EUROPA 4) Bordon, der Unsterbliche (Peter Hoffmann in "Bordon, der Unsterbliche")

1) Diese Champagner-Frage ...
... hat mich immer etwas verwirrt, wenn ich versucht habe, sie mir ernsthaft zu beantworten. Immerhin hat man es ja wohl geschafft, in der Mondbasis erdähnliche Verhälnisse zu schaffen. Geht man also davon aus, dass dort die gleiche Schwerkraft und ein ähnlicher athmosphärischer Druck vorherrschen, ist wohl damit zu rechnen, dass der Sekt in Delta-4 ebenso am Gaumen kribbelt, wie dieselbe Marke unten in Buxtehude. (Die längeren Lieferzeiten sollten sich hier nicht allzu sehr auswirken).
Aber wie ist das außerhalb der Station?
Wie wir aus Folge 5 wissen, wirkt hier nur die natürliche Schwerkraft des Mondes. Sollte also jemand in einer erdscheinhellen Nacht auf die Idee kommen, unter freiem Himmel Brüderschaft zu trinken, wird das wohl weniger prickelnd ausfallen. Zunächst natürlich aufgrund des Stilbruchs mit dem nervigen Strohhalm im Helm.




Zum anderen würde ich mal davon ausgehen, dass, je geringer die Schwerkraft ist, desto weniger Kohlensäurebläschen den Drang verspüren, den Sekt zu verlassen, zumal die Oberfläche des Getränkes immer schwieriger zu orten sein dürfte. Naja, je weniger Schwerkraft, desto weniger "oben", ...ähm...
Aber keine Ahnung wie sich Kohlesäure bei totaler Schwerelosigkeit in einer Flüssigkeitsblase verhält, die nur von der eigenen Oberflächenspannung zusammen gehalten wird... ähem... vielleicht muss mir hier mal wieder ein Physiker helfen... PROST!


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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
20-01-2004

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2) Ährliesch, wie das prieköllt ...
Also, das verhält sich folgendermaßen: Das Sektperlen wird im Prinzip von 3 Faktoren bestimmt, dem Luftdruck, der Schwerkraft und eventuellen Glasverunreinigungen (von unterschiedlichen Sekt-Herstellern mal abgesehen).
Damit der Sekt perlt, müssen sich Blasen erst mal bilden können. Die Vorraussetzung ist, das der Luftdruck kleiner ist, als der Partialdruck des Kohlendioxids im Sekt. Eine Perle bildet sich dann an mikroskopisch kleinen Verunreinigungen im Glas.
Die Gravitation hat nur Auswirkungen auf die Steiggeschwindigkeit der Blasen. Das haette im Prinzip schon der gute alte Archimedes gewusst. Je kleiner die Schwerkraft, je kleiner ist der Auftrieb und je kleiner die Geschwindigkeit der Blasen.
Will man also Peter Hoffmanns Frage beantworten, muss man erst mal die Bedingungen in der Mondstation Delta-4 klären. Dann muss man Peter fragen, was er unter einem starken Perlen versteht: starke Blasenbildung oder hohe Geschwindigkeit der Blasen oder beides?



"Ich weiß es nicht - ich weiß es nicht!"
EUROPA 3) Das Geheimnis der Ufos (Commander Perkins im Wega-Rausch)




Und wer's noch genauer haben will, der möge auf das Bild klicken und es mit
der nachfolgenden Abhandlung versuchen... (Vorsicht - Physik!)
(Mit linker Maustaste öffnen oder mit rechts anklicken und auf "Ziel speichern unter" gehen)

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Beitrag von:
POLCOR
. . . . . . . . . . .
22-01-2004

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3) Flug über die Mondoberfläche ...
Ein wunderbares Video aus dem Orbit des Mondes wurde von der japanischen Sonde „Kaguya“ gefilmt. Nun brauchen wir uns den Blick aus der Spaceboy gar nicht mehr vorzustellen - wir bekommen das Panorama direkt auf den eigenen Screen projiziert!!! ... (Man erinnere sich: die GA-8866 hat keine Fenster - nur Außenkameras und große Monitore im Inneren.)
Wer das Filmchen noch nicht gesehen hat, der sollte das vielleicht gleich mal nachholen:

> Gleiten übers 'Meer der Stürme <

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Beitrag von:
RANDY PEH
. . . . . . . . . . .
09-11-2007

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4) Wo landen die nächsten Mondbesucher am sichersten? ...
Hallöle!
Jaja, der Mond. Ich weiß nicht, wie es Euch mit dem vierzigjährigen Jubliläum der Mondlandung ergangen ist - ich für meinen Teil habe da einiges an Hochgefühlen mitnehmen können, aus der Palette der ganzen hervorragenden TV-Dokus. Sehr oft schwingt bei mir auch noch der Traum von einer Art Mondbesiedlungen oder bemannten Forschungsstationen mit, und da ist Commander Perkins sicher nicht ganz unschuldig. Alles in allem machen mir Meldungen wie die folgende immer wieder Hoffnungen, dass der Mensch noch weitere Fußabrücke im Weltraum hinterlassen wird:
"Jubel bei der Nasa: Die neue Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) sendet erste Bilder vom Erdtrabanten. [...] Vierzig Jahre nach der ersten Landung eines Menschen auf dem Mond ist es eine der Hauptaufgaben der Sonde, nach sicheren Landeplätzen für mögliche künftige bemannte Mondexpeditionen Ausschau zu halten. Zuletzt hatten Amerikaner 1972 den Mond betreten.
Der LRO kreist seit dem 23. Juni um den Erdtrabanten. Er umrundet den Mond in einer elliptischen Umlaufbahn, um aus einer Entfernung von nur fünfzig Kilometern ein Jahr lang die Mondoberfläche analysieren und kartieren zu können.
Suche nach Wassereis
Der LRO war am 18. Juni zusammen mit dem „Lunar Crater Observation and Sensing Satellite“ (LCROSS) an Bord einer Atlas-Rakete auf den Weg geschickt worden. Im Oktober soll das Gespann in zwei Teile zerfallen, um dann getrennt in einen Krater an einem Pol des Mondes zu stürzen. Auf diese Weise will die Nasa herausfinden, ob sich in den kalten lichtlosen Pol-Regionen des Mondes Wassereis findet.
Die Existenz von Wassereis in den stets im Schatten liegenden Kratern wäre eine gute Voraussetzung für einen möglichen künftigen lunaren Außenposten. Allerdings ist es nicht mehr sicher, ob es überhaupt zu einer derartigen bemannten Station auf dem Mond kommt. Ex-Präsident George W. Bush hatte das Projekt zwar vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Doch sein Nachfolger Barack Obama ordnete unlängst an, die gesamten Planungen auf den Prüfstand zu stellen.
Bis zum September soll eine Kommission untersuchen, ob das gigantische Vorhaben weiter verfolgt wird. Bisher plante die Nasa, die Mondbasis als Sprungbrett zu einer ersten bemannten Mars-Mission im Jahr 2037 zu nutzen.

dpa > (FAZ.net) <

Und zum Abschluss noch was zum Träumen: einen romantischen Erdaufgang:



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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
03-10-2009

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