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Flash-Gordon-Hörspiele
Muskelshirt gegen Raumanzug – wer gewinnt?

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1) Ablösung bei den Weltraumhelden 1981 ...
Alex Raymond kreiert Flash Gordon (Bilder vergrößern) Das Hörspiel-Kapitel "Flash Gordon" ist aus dem EUROPA-Angebot der Weltraum-Abenteuer wohl nicht wegzudenken. Dabei hatte das Erscheinen dieser farbenfrohen Hörprodukte wahrscheinlich einen direkten und fatalen Einfluss auf "Commander Perkins". Denn wie wir in dem Thread > Fortsetzungen von Commander Perkins < schon mal erwähnten, sprechen einige Hinweise dafür, dass Flash Gordon unserem Commander 1981 ganz konkret den Rang ablief und zum Abbruch des Francis-Klassikers nach der 9. Folge > Das Mittlere Auge < führte ... Schade eigentlich!
Gehypt wurden die Flash-Gordon-Hörspiele dabei durch den gleichnamigen Fantasy-Film, den Dino De Laurentiis 1980/81 in die Kinos brachte. Die Story des Films (die auch in der ersten Europa-Folge nacherzählt wird) basierte auf dem Comic-Original von Alex Raymond, das dieser berühmte Zeichner bereits 1934 als wöchentliche Fortsetzungsgeschichte erdachte. Die Comicstrips erschienen immer sonntags in verschiedenen Zeitungen, mit jeweils zwei bis vier Zeilen der sehr detailierten, kunstvollen Grafiken und den zugehörigen Erzähltexten.
Weil die Kinoverfilmung am Ende zwar einen Cliffhänger aufwies, aber selbst keinerlei Fortsetzungen bot, packte EUROPA die Gelegenheit beim Schopfe, und griff auf die alten Comic-Originale zurück, um die Geschichte weiterzuerzählen. So nahm sich Perkins-Autor Hans Gerhard Franciskowsky die Comics von Raymond zur Brust und adaptierte aus geeigneten Passagen Hörspielskripte für insgesamt 10 Hörspielfolgen.
Einigen dieser Skripte ist Ihr eigentlicher Ursprung noch ganz besonders deutlich anzumerken. Denn weil die wöchentlichen Comic-Strips nach jeder Seite oder Halbseite einen Cliffhanger brauchten, jagt auch in vielen Hörspielfolgen ein Höhepunkt den nächsten und die wimmelnden Monster können sich schon gar nicht mehr gegenseitig an Größe und Fremdartigkeit überbieten. Doch gerade diese nicht ganz ernst zu nehmende Actionlastigkeit führt wohl letztlich zu dem Charme, der dem Hörer die Laune am Trash versüßt.


Covermotive vergrößern
Bei den Hörspielumsetzungen brillierte neben Lutz Mackensy, Heidi Schaffrath und Gottfried Kramer vor allem Jürgen Thormann als Imperator Ming. Thormann hatte seine Stimme bereits Max von Sydow geliehen, der den diabolischen Gegenspieler im Kinofilm verkörperte. Nur ein Grund, weshalb sich die kräftigen Kinobilder wie von selbst vor das innere Auge des EUROPA-Hörers übertrugen.
1982 war der Flash-Gordon-Boom vermutlich weitgehend abgeebbt und ein anderer Klassiker wollte von Europa wiederbelebt werden. So folgte 1983/84 die Umsetzung einer 12-teiligen Perry-Rhodan-Serie mit Starbesetzung. Ironischer Weise holte also quasi der große Bruder von Commander Randy Perkins den blöden Flash wieder vom Sockel ...
... wie große Brüder das eben manchmal so machen.
Um dieser unterhaltsamen Hörspielserie nun besonders würdig zu huldigen, haben wir im Anschluss auch ein paar ältere Hörspielkommentare aus der Zeit des Kassetten-Revivals zusammengeklau-... -getragen. Ebenfalls unterhaltsam und vielleicht sogar netter, als die üblichen Inhaltsangaben oder Analysen, was meint Ihr? Natürlich ist Euer aktueller Senf genauso herzlich willkommen.
Viel Spaß damit!
Bondi van Bondurkan

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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
20-01-2015

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2) Bitte ein McFlash-Menu ...
Flash Gordon ist so das McDonalds unter den Hörspielen: Sicherlich nicht sehr gehaltvoll, aber leckere Menüs. Die Protagonisten sind nach ein, zwei Folgen gut aufeinander eingespielt und wenn es mit der Zeit auch auffällig viele Prinzessinnen gibt, die auf den Sternenretter scharf sind und ebensoviele Grafen versuchen, ebendiesen als vermeintlichen Nebenbuhler aus dem Weg zu räumen, so fühlt man sich dennoch gut unterhalten.
Höhepunkte dieser Serie sind sicherlich die Königin Fria der unschlagbaren Marianne Kehlau und Jürgen Thormanns bösartig-debiler Imperator Ming. Einziger Wermutstropfen: das offene Ende der 10. Folge, welche uns mitten in der begonnenen Invasion zurückläßt. Schade.

> Quelle: Europa-Vinyl.de <



(Randbemerkung d. Redaktion:Mögen seine Storylines eindeutig einem Fastfood-Konzept entsprochen haben, der Flash-Gordon-Schöpfer Alex Raymond war ein genialer Zeichner, so akribisch und talentiert wie ein Meisterkoch.)

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Europa-Vinyl:
MARCUS
. . . . . . . . . . .
ca. AD 2000

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3) PDF des EUROPA-Katalogs "Kinder- und Jugendprogramm 1981/82" ...
Wir haben uns die Mühe gemacht, diesen Prospekt einmal komplett für Euch einzuscannen, der viele der damaligen Europa-Produkte vorstellt und deutlich zeigt, dass die Serienkonzepte bereits auf dem Vormarsch waren.
Historisch für den Perkins-Fan dürfe die Doppelseite 22/23 anmuten, auf der links für Commander Perkins noch die Folge 10 und 11 angekündigt wird, während sich rechts bereits der angesagte Superheld der Stunde etabliert. Commander Perkins 10 und 11 wurden nie geschrieben oder produziert, Flash Gordon lief hingegen noch bis Folge 10.
Der EUROPA-Katalog hat ziemlich genau die Höhe einer Kassettenhülle und die Breite von dreien, die nebeneinander liegen. Er lag damals für Verbraucher in vielen Geschäften aus. Weitere Infos, Deutungen und Mutmaßungen dazu im > INTERCOM < ...

ACHTUNG: Das Laden des PDFs könnte etwas dauern,
denn es ist etwa 9,6 MB groß. Zum Downloaden
einfach mit rechts anklicken und
Speicherort wählen. PDF des EUROPA-Kataloges 1981,82



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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
24-01-2015

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4) Kritik aus dem Revival-Archiv: Folge 1 bis 4 ...


Flash Gordon Folge (1) - "Der Superstar im Reich der Sterne":
Lutz Mackensy überzeichnet den übermütigen, fröhlich-furchtlosen Charakter des Helden so stark, daß dieser schon eher wirkt, wie ein schwachsinniger Kamikazeflieger. Man ist direkt froh, dass bei den Flugszenen Prof Zarkov oder Aura dabei sind, die aufpassen, dass der kleine Flash keinen Unsinn baut. Auch finde ich die Anlehnung an die De-Laurentis-Verfilmung von 1980 zu deutlich, denn der so erzwungene Vergleich läßt das Hörspiel in Sachen Humor natürlich sehr schwach aussehen. Aber schön bunt, das Ganze und oftmals machen die blödesten Szenen ja den meisten Spaß. Jedenfalls krame ich die Folge immer mal gerne aus meinem Köfferchen... Richtig gut ist von Anfang an Jürgen Thormann als Ming. Aber kein Wunder: Er hat beim Synchronisieren für den o.g. Kinofilm schön ausgiebig üben können - dort sprach er den Imperator ebenfalls. P.S. Andreas Beurmann versteht es, sich auf so unvergleichliche Art und Weise in die Seele eines schwebenden Roboters hinzuversetzen, dass einem die Tränen in die Augen steigen... (kleiner Scherz!)


Flash Gordon Folge (2) - "Ming's Rückkehr":
Schön, die Urwaldszene mit Yoda. (So hab ich mir den kleinen Magier jedenfalls immer vorgestellt!) Die Schnarchszene im königlichen Schlafgemach ist der Hammer und die Rolle des Lin-Chu bringt die Schauspielkarriere von Andreas Beurmann ein großes Stück voran (Oscar!) Aber so richtig ist der Ton der Serie noch nicht gefunden und die Handlung tritt arg auf der Stelle. War die erste Folge in Sachen Schauplätzen noch stark überladen, so hat man hier fast das Gefühl, das Geld für die Kulissen sei ausgegangen. Familie Bullock nervt irgentwie und ich verstehe nicht, wieso Tochter Sonja nicht ordendlich einen hinter die Löffel bekommt. Das wäre dann die gute Nachricht, die sich sogar mit ÜBERlichtgeschwindigkeit im Universum verbreiten könnte...


Flash Gordon Folge (3) - "Die Sklavenjäger des Ming":
Jaja, der ewige Wettstreit: Welches ist denn nun das gefährlichste Monster auf dem ganzen Planeten?!? An Action ist diese Folge gar nicht mehr zu überbieten: Angeschossen, abgestürtzt, explodiert, angzündet und von Suchschraubern ins Wasser gehetzt. ... Dann von Eichhörnchen gebissen, dem Wahn verfallen und vom Treibsand verschlungen.
... Von einer sog. Raubechse angeflogen, einem Zweirüsselelefanten attackiert und gleichzeitig von einem fleischfressenden Baum gepackt. Zwar sodann vom Blitz gerettet, aber leider gleich darauf von Menschenfressern überwältigt. - Nein, nein, das war nur die erste Seite...
Der Ruf des Raubelefanten ist ein echter Jahrhundertwitz! Frau Schaffrath nervt etwas mit ihrem "Schieß-Flash-Schieß-Gestöhne", aber das wird ja nicht das letzte Mal sein. Und richtig gruselig finde ich den Endkampf mit Grombo.
Nach diesem Hörspiel wird sich der Wortschatz des Hörers auf jeden Fall erweitert haben: Vokabeln wie "Suchschrauber", "Spionroboter", "Raubelefant" und "Hubschraube" sollten dann in keinem Haushalt mehr fehlen..


Flash Gordon Folge (4) - "Sieg über tödliche Gefahren":
Konnte man sich in Folge 2 nicht über die Aussprache des Namens "Messager" einigen (ausgesprochen "Messajey" und "Mässätscha"), so heißt der plötzlich vom Himmel gefallene Prinzensohn hier einmal "Alaan", dann wieder "Ellen". (Fehlt eigentlich nur noch die französische Variante "Alain".)
Putzig auch, dass Prinz Barin hier frech den großen Ming duzen darf: "Was gibt's, Ming?" - "In Ordnung, Ming!" - "Und das nur, weil Du selbst eine Glatze hast!" ...ganz schön keck!
Neben dem eingearbeiteten Humor, weist auch der Handlungsverlauf einige erfrischende Überraschungen auf. Kein Wunder übrigens, daß Captain Lingan sich einen anderen Namen zulegt, denn "Lingam" ist das indische Wort für "Phallus". Warum dem Captain jeder sagt, dass er ein "geschwollenen Kopf" habe, spricht dann wohl für sich...
Eines meiner Lieblingsgeräusche ist, als Gordons Pfeil am Schluss den Entführer trifft.. Ein ganz unglaublicher Ton in diesem Zusammenhang. Der anschließende Schrei bestätigt kurz und kräftig, wie begeistert selbst der "Betroffene" vom Sound ist. Spätestens ab dieser Folge, beginnt die Serie richtig Spaß zu machen. Durch Carmens erotische Verführungs- und Knutschszenen wird die rein infantile Ebene auch endlich verlassen und man findet zu einem eigenständigen, bunten Erzählstil.
Noch eine Info: Beim zweiten Versuch, Mings Enkel zu entführen, murmelt Captain Phallus ..äh-.. Solas, dass "ein Prinz Ronal" vor Auras Zimmer Wache halte. In den alten Comics, die der Story zweifellos als Vorlage dienten, hieß Prinz "Barin" nämlich noch "Ronal". Erst im Kino-Film von 1980 hatte man den Prinzen wohl in "Barin" umgetauft. Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber wahrscheinlich bewachte Barin im Original höchstpersönlich das Türchen.
Kennt jemand die Comics aus den 40ern oder 50ern?

> Quelle: Europa-Vinyl.de <

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Europa-Vinyl:
ARBACIS
. . . . . . . . . . .
ca. AD 2000

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5) Um mal die Frage Barin/Ronal zu klären ...
BILD VERGRÖSSERN... Barin (im Bild rechts) hieß in den Comics von Alex Raymond und auch in den frühen 30er-Filmserials immer Barin.
Prinz Ronal (im Bild links) ist in den Comics ein Vetter von Barin, der passenderweise am Hof von Aboria lebt und sich zunächst aussichstlos in Dale verliebt.
Als nach der Kindesentführungsgeschichte Flash und Dale Aboria verlassen (nun sind wir am Beginn von Folge 5), begleitet im Comic nicht Carmen, sondern Prinz Ronal die beiden (und auch Dr. Zarkov, der seinen vorübergehenden Wahnsinn im Comic in Aboria auskuriert hat - aber warum sollte man ihn zur Heilung auch ins Feindesland schicken?).
In der Frigia-Episode übernimmt Ronal dann hauptsächlich den Part, der in den Hörspielen Zarkov vorbehalten ist - namentlich im Kampf gegen Brukka. Am Ende heiratet er übrigens Königin Fria.

> Quelle: Europa-Vinyl.de <

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Europa-Vinyl:
DENNIS
. . . . . . . . . . .
28-08-2001

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6) Kritik aus dem Revival-Archiv: Folge 5 ...


Flash Gordon Folge (5) - "Die Verräterin aus dem ewigen Eis":
Na, da merkt man doch, dass es auf Mongo mit der Verkehrssicherheit nicht so genau genommen wird: Alle Nase lang stürzt man ohne besonderen Grund vom Himmel. Dazu braucht es hier nicht mal einen starken Wind, geschweige denn einen Meteoritenregen oder ähnliches. Aber egal...
Die Folgen in der Eiswelt gefallen mir alle prima! Der Wetterwechsel kommt genau richtig und die Sprecher werden immer besser. Ein musikalisches Highlight in dieser Folge ist der sinfonische Walzer mit den Glocken, den ich hier zum allerersten Mal gehört habe. Fantastisch eingesetzt, erzeugt er an mehreren Stellen eine unglaubliche Stimmung! Auch bemerkenswert der "Vereisungsschuß": Ein nie gehörtes Geräusch bei Europa - klingt wie einem alten Videospiel "entliehen".
Noch eine weitere Premiere in dieser Serie ist die Tatsache, daß wir mit Folge 5 und 6 einen wirklichen Zweiteiler haben. Zumindest beginnt die nächste Folge eindeutig auf dieser Kassette. Die Story mit Freia, Graf Marlo und später Brukka und den Riesen, entstammt einem Comic-Band, den ich vor 18 Jahren mal in den Händen hatte. [...]

> Quelle: Europa-Vinyl.de <

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Europa-Vinyl:
ARBACIS
. . . . . . . . . . .
ca. AD 2000

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7) "Die Verräterin ...
BILD VERGRÖSSERN... aus dem ewigen Eis" war die erste Flash Gordon-Folge, die ich gehört habe, und bis heute ist es meine Lieblingsfolge geblieben (wobei ich aber die Folgen 7-10 nicht kenne; von ihrer Existenz habe ich erst heute auf dieser Seite erfahren). Der rasche Beginn, der hübsche Mix aus Action und Krimi, die Soap Opera um Carmen und Königin Frya (wirklich großartig: Marianne Kehlau - aber die ist bei Europa immer gut), Ming als Dauerdrohung omnipräsent, ohne selbst in Erscheinung zu treten... Klasse! Auch das offene Ende (das für mich dann tatsächlich noch einige Jahre offen bleiben sollte) hat mich nie gestört, im Gegenteil: Es paßt einfach und läßt einen in wahrlich eisiger Stimmung zurück.
Von der Handlung her hält sich das Hörspiel sich einigermaßen an die Originalcomics von Alex Raymond, und wo es sie abändert, verbessert es sie. Von den Sprechern ist neben Frau Kehlau und dem vorzüglichen Gottfried Kramer natürlich (auch für die ganze Reihe) Horst Frank zu rühmen, Marianne Kehlau, Gottfried Kramer & Horst Frank aber das ist ja klar - so muß ein Erzähler klingen!
Nach dem holprigen Anfang beginnt für mich die Serie hier richtig (denn auch die Barin-Handlung der Folgen 3 und 4 strotzt ja vor logischen Brüchen): die Fronten sind jetzt geklärt, es kann losgehen.
Natürlich gibt es auch in dieser Folge so einige Ungereimtheiten: So verplappern sich Flash, Dale und Zarkov bezüglich ihrer Feindschaft zu Ming mehrfach in Gegenwart der Ming-Verehrerin Frya. Und daß Frya, immerhin eine Königin, noch nie von Flash Gordon, dem Staatsfeind Nr. 1, gehört haben will, ist doch auch sehr verwunderlich. Was soll`s!

> Quelle: Europa-Vinyl.de <

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Europa-Vinyl:
DENNIS
. . . . . . . . . . .
17-07-2001

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8) Flash Gordon Bilder ...
Finde ich gut, daß die Bilder von Flash Gordon hier abrufbar sind.
Ich habe mich wirklich sehr gefreut über diese Seite.


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Beitrag von:
PHILIPP
MEVIUS
. . . . . . . . . . .
24-02-2015

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9) Kritik aus dem Revival-Archiv: Folge 6 bis 10 ...


Flash Gordon Folge (6) - "Brukka der Feuergott":
Ja, so muß das sein bei Science-Fantasy: Nach Weltraumpalästen, Wolkenstädten, Sümpfen, Urwäldern und Eislandschaften steigen wir nun in eine vulkanische Höhlenwelt hinab... Gern! Nach dem ganzen Schnee kann man sich so noch leichter für die gute Besetzungsliste "erwärmen". Barbarischer können die Riesen und ihr Lava-Gott jedenfalls kaum klingen...
Und sogar hier kennt man den schönen Blonden schon beim Vornamen (wie ein Wächter erkennen läßt, dem man gleich darauf auf's Gesicht steigt). Man scheint hier unten wohl mehr fern zu schauen, als im Eispalast, denn obwohl sich Fria ja immer so glühend für Ming interessiert, hat sie von seinem berühmten Ober-Erzfeind noch nie etwas gehört. Naja, womöglich drückt sich ihre untertänige Verehrung nur darin aus, dass sie sich ein Starschnitt-Poster ihres kahlen Kaisers übers Himmelbett heftete...
Brillant ist das düstere Windgeheul, das während der Grundsatzdiskussion über die wahre Botschaft der feurigen Gottheit zu hören ist. (Sehr witziger Einfall übrigens: "göttliches Genuschel"! Versteht jemand, was der Feuergott gegen Schluß murmelt, so dass Gordon und Zarkov ihn für einen "Konkurrenten Mings" halten? - Ich habs auch nach dem fünften Mal intensiven Lauschens nicht herausbekommen...!?)
Eine interessante Idee, die Beschleunigung der Lorenfahrt (à la "Tempel des Todes") durch ein schneller werdendes Musiktape zu verstärken. Ich schrecke an der Stelle jetzt noch manchmal zusammen, weil ich denke, dass mein Kassettendeck gerade einen Bandsalat anmacht. Als ob sich gerade diese Musik nicht schon genug steigern würde...
Insgesamt sehr nette 40 Minuten. Ich höre sie fast immer als Zweiteiler, zusammen mit Folge 5. Wer sagt denn, dass Marmelade nicht die nötige Kraft dazu gibt?...


Flash Gordon Folge (7) - "Das grüne Ungeheuer":
Schöne Folge: Die Helden müssen noch mehr frieren, ein noch cooleres Schneemonster brüllt herum und die Intrigen der Damenwelt gipfeln im offenen Giftkrieg.
Man könnte meinen, dass Grafen auf FRIGIA eigens eingesetzt werden, um die notgeile Königin an die Leine zu nehmen. Der Name des Reiches ließ ja rein assoziativ gar nicht vermuten, dass die Herrscherin bei blonden Muskelmännern so unter Druck gerät. (Naja, blond UND nackt im Schnee ...hui)
Und endlich schnallt die reife Dame auch, dass Flash den Ming richtig blöd findet. Aber nach 3 Folgen und 150 Anspielungen ist dazu immer noch Flashis deutliche Abfuhr vonnöten. Nach diesem Schock hört man förmlich, wie Marianne Kehlau der gekränkten Königin die Fakten ins Gehirn fließen lässt (knurr) ...
Und Mackensy ist immer wunderbar desinteressiert an dem ganzen intriganten Kasperkram und hat fast soviel fröhliche Weisheiten auf den Lippen, wie Sprücheklopfer Zarkov...
Herrlich, dieser Leutnant Lupi, als er versucht die Eisschollen wegzudrücken: So viel Verzweiflung in 3 Sätzen. Klappt wohl nicht, was? Er ist der absolute Looser in dieser Geschichte. Nicht mal Gordon will sich von ihm helfen lassen. Und blubb, weg isser! (Schade, der Name war so witzig.)
Man findet bei dieser Produktion viele der sinfonischen Kompositionen aus dem Europa-Archiv der 80er Jahre. Einige recht lang ausgespielt.

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ARBACIS
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10) Flash & Dale auf der ersten deutschen COMIC CON ...
Welch eine Freude! ... Bestimmt haben es einige von Euch mitbekommen: letztes Wochenende konnte man Sam J. Jones und Melody Anderson auf der German Comic Con live und in Farbe treffen. Durch die Filme »Ted« und »Ted 2« wurde auch der Filmklassiker »Flash Gordon« wieder Fotos anzeigen präsenter, womit selbstmurmelnd auch die Popularität seiner Hauptdarsteller ein kleines Comeback erfährt.
Der Film war 1980 richtig cool und ein großer Hit, was sich jüngere Generationen vielleicht gar nicht mehr vorstellen können. Ich habe den Streifen wohl mit 10 oder 11 Jahren im Kino gesehen, habe brav das Panini-Album vervollständigt (muss ich noch irgendwo haben) und natürlich auch die Hörspielserie von EUROPA gesammelt. Wie sonst sollte ich erfahren, wie es mit Mings magischem Ring weitergeht?
Seit damals habe ich den Kino-Hit mit dem eigenwilligen Design gefühlte 400 Mal gesehen und kann dessen Dialoge auf deutsch, englisch und italienisch auswendig. Das geht natürlich nicht spurlos an einem Menschen vorbei.
Nun waren die Darsteller also nach 35 Jahren persönlich in Dortmund; zum Händeschütteln, Smalltalken, Signieren und Dinostreicheln. Denn wie man auf den Schnappschüssen sieht, sind Sam und Melody noch immer geübt im Umgang mit grünen Ungeheuern, mussten sie als Flash und Dale doch zahllose von ihnen besiegen (Beispiel im vorigen Beitrag). Oder symbolisiert der Dino vielleicht das große Monster der internationalen Fangemeinde, das ihren Lieblingen gern aus der Hand frisst, aber durchaus auch mal einen Star zu verspeisen in der Lage ist?
Nicht zu vergessen hieß Signor de Laurentiis (seines Zeichens Filmsaurier) mit Vornamen ebenfalls "Dino" und ohne ihn wäre der ganze Kult wohl niemals entstanden. Und dies schließt sogar das kleine kultige Hörspielkapitel von EUROPA mit ein ...
Also, vielen, vielen Dank lieber Dino, für eine wunderbar schräge und schillernde Comic-Adaption, ihren bemerkenswerten Queen-Soundtrack und für den grenzenlosen Spaß der aus all dem entstanden ist.
Mit galaktischen Grüßen — Dein Randy

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Beitrag von:
RANDY PEH
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09-12-2015

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11) Steilvorlagen ...
Nicht nur die Namen der Hörspielcharaktere sind Alex Raymonds Comics entlehnt, auch einige Motive der Titelbilder gehen auf auf seine Kappe:
BILD VERGRÖSSERN BILD VERGRÖSSERN Die Vorlage für die LP-Hülle von Folge 6.
Mein Kommentar: "...ein Riesen-Lüstling mit Schnaps-Nase."
In der deutschen Fassung deutlich zahmer.
Die Vorlage für die LP-Hülle von Folge 5.
Mein Kommentar: "...es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung."


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Beitrag von:
JOOCE
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11-03-2016

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12) Covermotive für Flash Gordon ...
Sehr schön, davon gibt es bestimmt noch mehr!
Ich beantrage hiermit eine eindringliche Großrecherche im Fall "Alex Raymond" sowie einen Durchsuchungsbefehl für die 1980er Comic-Verfilmung "Flash Gordon" auf Grundlage von Raymonds Geschichten ...

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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
17-03-2016

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13) Molle wird Comic-Modell ...
Hier ein seltener Videoschnippsel, in dem Alex Raymond bei der Arbeit zu sehen ist. Die Situation ist natürlich nur inszeniert, aber trotzdem eine sehr nette Impression vom Meister persönlich, wie ich finde.

Die drei gezeigten Comic-Strips dürften vom 10. bis 12. Juli 1947 stammen, die Szene selbst wurde in einer "Tour Centerville, USA" gezeigt.

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Beitrag von:
Randy Peh
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01-08-2016

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