ISB • Positronik • Computerstruktur bei Commander Perkins


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Computerstruktur in Folge: SCHNEIDER 2) Planet der Seelenlosen SCHNEIDER 7) Der Dritte Mond SCHNEIDER 8) Das Rätsel der sieben Säulen SCHNEIDER 9) Die Zeitfalle

Beschreibung:
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Positronische Computer, kurz »Positrone« genannt, werden für extrem komplizierte und schnelle Rechenprozesse verwendet. Platzersparnis bietet die Positronik gegenüber der klassischen Elektronik allerdings nicht. In Struktur und Funktion sind beide Technologien ähnlich aufgebaut; mit Eingabe- und Ausgabegeräten, Prozessoren sowie Arbeits- und Festspeichereinheiten.
Der Robotologe Dr. Mario Andreotti setzt positronische Steuerungen ein, um damit komplexe Roboter wie Camiel oder das Androiden-Quartett Alpha, Beta, Gamma, Delta zu betreiben. Eine künstliche Psyche wird dadurch aber nicht generiert.
(SCHNEIDER 2 S.17, 7 S.33)
Auch im Parsec-Labor integrieren Cindy und Arthur Common positronische Bauteile. Zudem werden terranische Multifunktionsgeräte und tragbare Translatoren auf diese Weise betrieben. (SCHNEIDER 7 S.10, 9 S.36, 9 S.47, 9 S.55)
Das außerirdische Volk der Drakenen besitzt positronisch gesteuerte Schlösser und Raumschiffe, ebenso die Canyouren und auch Elodier arbeiten an gigantischen blinkenden Schaltwänden mit dieser offenbar sehr verbreiteten Technologie.
(SCHNEIDER 7 S.105, 8 S.78, 9 S.93)

Erscheinungen in Paralleluniversen:
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Außerhalb des perkins'schen Universums taucht der Begriff »Positronik« erstmals in den 1940ern bei Isaac Asimov auf, der in seinen Androiden-Büchern von Computern erzählt, die statt mit Elektronen mit deren Antiteilchen, den Positronen funktionieren. Asimov beschreibt dies als einzige Möglichkeit, ein mechanisches Wesen mit menschlicher Psyche auszustatten. (PERRYPEDIA)
Der modern klingende Begriff wurde in den frühen 60ern dann in die Perry-Rhodan-Serie übernommen, und zwar als überlegene außerirdische Technik der Arkoniden. Ähnlich wie bei Commander Perkins wurden die positronischen Supercomputer aber als gigantische, hallenfüllende Ungetüme beschrieben, in denen (wie damals üblich) die Relais klackerten und nach jeder Berechnung eine Lochkarte ausgespuckt wurde.
Später wurde die Positronik bei Perry Rhodan durch die »Syntronik« abgelöst, bei der ein Rechner seine Prozesse komplett im Hyperraum ausführt und damit überlichtschnell arbeiten kann. Statt materieller Bauteile dienen dabei »miniaturisierte hyperenergetische Strukturfelder« als Prozessoren und Datenspeicher. (PERRYPEDIA)
Also, das klingt nun mal wirklich außerirdisch.
In unserer realen Welt ist ein Positron das Antiteilchen des Elektrons, Positronik wäre also Elektronik aus Antimaterie. Ein positronisches Gerät hätte damit exakt dieselben Fähigkeiten wie ein elektronisches. Der zusätzliche Aufwand bestünde nur darin, die Antimaterie von der normalen Materie zu isolieren, damit nicht alles explodiert.
(PERRYPEDIA)

CP-Chronik:
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Positronische Technologie wird erstmals in SCHNEIDERBAND 2) S.33 erwähnt, als sich Dr. Andreotti noch unsicher ist, ob Camiels hochentwickeltes Positronengehirn seine erste Dimensionsreise überstehen wird.


Realitätsdetektor:
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Positronik ist in der realen Welt wenig erstrebenswert, erzeugt viel Aufwand und wenig Vorteile. Für die Existenz einer solchen Technologie liegt die Wahrscheinlichkeit in unserem Universum nur bei 6%.

Audio- und Bildquellen:
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Positronische Schaltwand - Perry Rhodan Band 15
Positronik bei Perry Rhodan
(Zeichnung: JOHNNY BRUCK 1978
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt)

Interne Links:
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Perry Rhodan
Randys großer Bruder


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