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!!! Im Perkins-Universum !!! Hintergründe zur Produktion !!! Plausch in der Kantine !!!
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DER WEGA-6-TEILER
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Ortungsleitzentrale öffnen Die Vorgeschichte Bordons
Gesellschaftliche Hintergründe des Unsterblichen

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1) Wer ist Bordon wirklich? ...


BORDON: "Ich bin Bordon, der Unsterbliche von Bondurkan."
PERKINS: "Der Un-sterb-liche?"
BORDON: "Ich altere nicht, seit der Begleiter des Göttlichen durch meine Schuld starb."

EUROPA  4) Bordon, der Unsterbliche (Zitate aus Hörspielfolge Nr.4)


Einfach unglaublich, wieviele Bilder einem als Knirps bei diesen Worten durchs Hirn flitzten. Und Francis brauchte nie näher auf seine vage Schilderungen eingehen. Er ließ uns einfach mit diesem Kurzabriss alleine und jeder musste sich seinen eigenen Reim daraus zurechtspinnen.
Mich würde nun vor allem interessieren, was Ihr der ganzen Sache für einen Hintergrund angedichtet habt. Meiner Meinung nach ergeben sich aus diesen wenigen Formulierungen Ideen, die einen ganzen Roman füllen könnten. Dabei hat Francis vielleicht einfach nach gut klingenden Worten gesucht?!?!


Fragen zur Figur Bordons ...
1. Was ist "Bondurkan" oder "Bondur-Khan"? - Ein geistlicher Orden?
Ein Adelsgeschlecht? Eine Stadt?
2. Wer mag "der Begleiter des Göttlichen" gewesen sein? Ein Priester?
Ein politischer Berater? Ein Reittier? Ein heiliger Vogel? Ein Ausserirdischer?
3. Ist mit "dem Göttlichen" Drapondur gemeint? Dann würde Bordon ja bereits
seit über 4000 Jahren leben.
4. Warum altert Bordon nicht mehr? Und wie hängt der Tod des Begleiters
damit zusammen? Gibt es wohl eine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Ereignissen?
5. Die Silben "on-dur" kommen in zwei wichtigen Namen vor. Hat dies etwas
zu bedeuten?



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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
23-07-2004

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2) Unsterblicher, wie alt bist du eigentlich?...
Ich glaube nicht, dass Bordon schon 4000 Jahre alt ist, denn wie wir in Folge 6 erfahren, scheint er den todkranken Drapondur hier zum allerersten Mal vor sich zu sehen:



"Das soll Drapondur sein? Er hüllt sich in Tücher?!"
EUROPA 6) Expedition in die Vergangenheit(Bordon ist entsetzt über Drapondurs Sterblichkeit.)


Andererseits ist die Idee mit der Unsterblichkeit schon irgendwie packend. Vielleicht hat Bordon den einst stolzen Drapondur in seinem schlimmen Krankheitszustand nur nicht wiedererkannt. Oder er kann sich nicht mehr richtig erinnern, schließlich ist 4000 Jahre kein Pappenstil. Selbst für einen Telepathen. :o) ...
Ich stelle mir bei dieser Sache gern eine Hintergrundgeschichte wie die folgende vor:
Zunächst scheint es auf der Wega niemanden zu wundern, dass „Drapondur“ und andere „Gottheiten“ sterblich sind. Perkins vergleicht diese Göttlichkeit mit der des „Dalai Lama“ in Tibet, bei dem die Wiedergeburt einer göttlichen Seele in einem anderen menschlichen Körper eine Rolle spielt. Der Titel „Drapondur“ könnte den jeweiligen „Gastkörper“ für die Wanderseele bezeichnen oder es ist der Name des wiedergeborenen Gottes selbst. Womöglich darf dieser Körper nicht durch Gewalteinwirkung sterben, da die Seele nur weiterwandern kann, wenn der Tod des Körpers unter bestimmten zeremoniellen Bedingungen verläuft. Das könnte natürlich die heftige Reaktion der Weganer erklären, als sie dachten, die Menschen hätten Drapondur ermordet. Durch diesen Vorfall wäre quasi die wertvolle „Wiedergeburtskette“ Drapondurs endgültig abgerissen worden.
Wie dem auch sei, der „Begleiter des Göttlichen“ kam erst viele Jahrhunderte später ins Spiel, als die Weganer nach einer schweren Zeit der Orientierungslosigkeit einen anderen Heiland gefunden hatten. Der „Begleiter“ war zwar nur der Mann im Hintergrund, der scheinbar dem göttlichen Führer als Berater diente, jedoch besaß er viel mehr Einfluss. Vielleicht, weil ER das Geheimnis tatsächlicher Unsterblichkeit kannte. Er könnte ein Außerirdischer (bzw. ein "Außerweganischer") gewesen sein, der seine Fähigkeiten und seine Technologie verwendete, um die weganischen Oberhäupter zu beeinflussen. Das machte ihn mit der Zeit zum eigentlichen Herrscher über das weganische Volk. Offiziell nahm er weiterhin die Funktion eines Beraters ein.
Die Religion der Weganer hatte sich verändert. War zu Zeiten Drapondurs das ewige Leben der Götter nur auf mentaler Ebene möglich, hatte es sich nun untrennbar mit einer körperlichen Unsterblichkeit der religiösen Führer verbunden. Das Trauma der getöteten Drapondur-Gottheit hatte zusammen mit der Beeinflussung durch den unsterblichen Außerirdischen das gesamte Weltbild der Weganer neu erschaffen.
Nun kam der Weganer Bordon ins Spiel, ein Gelehrter, der die Zusammenhänge durchschaute und sein Volk aus diesen Abhängigkeiten befreien wollte. Er kam in den Besitz der außerirdischen Regenerationstechnologie und erkannte deren Möglichkeiten. Er konnte den Außerirdischen aber nur entmachten, indem er die Technik zerstörte, die ihn am Leben hielt und den „Begleiter“ damit tötete. Bordon selbst überlebte die Zerstörung der Maschinen nur dadurch, dass er zuvor die Selbstheilungsfunktionen auf seinen eigenen Körper übertrug. Und voilà – Bordon wurde selbst unsterblich und bekleidete eine einflussreiche und beim Volk anerkannte Position. Und das, obwohl er nie eine echte weganische Gottheit gewesen war. :o)
Und „Bondurkan“? – Bondurkan war der Name des heiligen Bergplateaus, in dem der „Begleiter“ über Jahrhunderte sein Raumfahrzeug geparkt hatte. Bordon hat natürlich nie öffentlich zugegeben, dass er den Außerirdischen mutwillig töten musste. Offiziell war es eine göttliche Fügung, eine Art Feuergeburt. Und als bekannt wurde, mit welchen Kräften Bordon der Zerstörung des Himmelswagens in Bondurkan entkam, gründete sich auch bald eine eigene, gläubige Anhängerschaft, die „Bondurkaner“ die bis heute existiert.

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Beitrag von:
BONDURKAN
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24-07-2004

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3) Zur weganischen Namensgebung ...
Mich persönlich erinnern die einzelnen Silben der weganischen Bezeichnung immer an indische oder nepalesische Namen wie "Bhaktapur", "Kathmandu" oder "Buddha". Dadurch, dass im Tempel Drapondurs ein "Tiger" zur Bewachung der Heiligtümer eingesetzt wird, verstärkt sich der Eindruck, dass es sich um ein kulturell und geologisch ähnliches Umfeld wie das Indiens handeln könnte.


Aber auch die phonetischen Ähnlichkeiten mit dem Maya-Herrscher "Kukulkan" sind auffällig. Vielleicht sollte der Name "Bordon von Bondurkan" einfach nur Assoziationen zu einer alten, religiösen Hochkultur wecken.
Ist natürlich gelungen!


Der Tempel von Bhaktapur in Nepal





Das Thema "Chichen Itza" hat Francis übrigens auch ganz konkret in den Zeitreisegeschichten "Die Rache des Kukulkan", bzw. "Die Zeitmaschine" behandelt. Das muss Ende der 70er sein absoluter Trend gewesen sein.


Die Kukulkan-Pyramide von "Chichen Itza" in Mexico



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Beitrag von:
BONDURKAN
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25-07-2004

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4) He, was sehen meine erstaunten Augen da ...
Das ist doch das Nyatapola Mandir aus Bhaktapur, einer meiner Lieblingstempel. Ist übrigens einer Göttin (und wieder spricht die Feministin, schön langsam wird`s krankhaft) namens Mahishamardini geweiht, die kein Mensch, außer den ihr dienenden Brahmanen, jemals zu Gesicht bekommen darf, weil ihre Kraft sonst töten würde.
Interessant, dass Du ausgerechnet diesen Tempel ausgewählt hast, denn Mahishamardini ist eine tantrische Göttin (der Tantrismus ist eine sehr esotherische Lehre, in der alles, inclusive der sexuellen Vereinigung, darauf ausgerichtet ist Energien zu erzeugen, die letztlich zu höherer Erkenntnis führen sollen. Und obwohl das ein grundlegend anderer Ansatz ist, als die meditativen Mönche des Mahayana-Buddhismus, an die wir im allgemeinen gewöhnt sind, hatte der Tantrismus nicht nur starken Einfluß auf den Hinduismus, sondern ist auch in den Vajrayana-Buddhismus eingeflossen, dem man fast nur in Nepal und Tibet begegnet).
So, nach diesem kleinen Exkurs: was ich eigentlich sagen wollte ist, daß in der hinduistisch-buddhistisch-tantrischen Tradition bestimmten Göttern bestimmte Reittiere zugewiesen werden, die sie genauso charaktersisieren, wie bestimmte Attribute die Heiligen in katholischen Kirchen (also z.B. Katharina und das Rad). Klassischerweise begegnet man dort v.a. Löwen, Elephanten, Pferden, Pfauen und Garudas (Fabelwesen, die halb Mensch, halb Vogel sind), aber an diesem Tempel stolpert man tatsächlich auch mal über einen Tiger. Der nämlich stellt die tantrische Göttin Baghini dar.
Das Nyatapola Mandir ist sicherlich eine der bekanntesten Kultstätten der Stadt und es würde mich nicht wundern, wenn der Vielleser HGF mal ein Photo davon gesehen hätte (vielleicht war er ja auch selbst mal da). Denn, wie gesagt, Tigern begegnet man vor Tempeln zumindest in der Himalayaregion eher selten.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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25-07-2004

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5) Göttlich, diese Parallelen ...
Ein feuerroter Vogelstrauß war aber nicht zufällig unter den Reittieren der Götter oder etwa doch?
Das passt ja wirklich alles prima zur dargestellten Kultur der Weganer, speziell in der vierten Folge. Kein Wunder, dass bei diesem Teil der Perkinsstory so eine latente Authentizität mitschwingt. Waren Sie selbst schon in Nepal, Dr. Breadshaw? Du... äh Sie sind ja kulturell unglaublich bewandert. Jedenfalls wirkt das so. ;o)

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Beitrag von:
BONDURKAN
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25-07-2004

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6) Vogel Strauss? ...
Nicht dass ich wüßte. Obwohl Rot eine heilige Farbe in den meisten asiatischen Kulturen ist und bei allen möglichen Festen verwendet wird (Hochzeitssari z.B. sind immer rot und besonders wichtige Statuen werden gerne bis zur Unkenntlichkeit mit rotem Pulver eingerieben). Aber ich kann mich mal schlau machen. Möglich ist alles und irgend ein Gott wird wohl auch einen Strauss benutzen. Wüßte nur nicht auf Anhieb welcher. Im übrigen wirkt es nur so, aber ich war tatsächlich mal ein paar Monate im Kinderkrankenhaus in Kathmandu, daher das fundierte Halbwissen.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
. . . . . . . . . . .
25-07-2004

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7) Tempelbereich ...
Diese frappierenden Ähnlichkeiten müssen wir beizeiten unbedingt in "PARALLEL-WELTEN" zusammentragen. Aber sammeln wir zunächst einfach mal weiter: Das Zeichen Drapondurs befindet sich laut Bordon auf der "Goldenen Treppe". Das kommt mir auch sehr "nepalesisch" vor. Fällt Dir da zufällig was ein?

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Beitrag von:
BONDURKAN
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25-07-2004

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8) Primär ...
... klingelt da nix bei mir. Nur eines, aber ich weiß nicht, ob das jetzt so der Brüller ist: der Haupttempel der Shah-Familie im alten Königspalast von Kathmandu, dem Hanuman Dhoka, ist für Fremde nicht zugänglich in einem der vielen Innenhöfe des Palastes hinter einer großen Mauer verborgen. Es ist ein Gebäude aus roten Ziegelsteinen, schwarzen Holzbalken und einem goldenen Tor, zu dem, soweit ich weiß, auch ein paar goldene Treppen hinaufführen, ich bin mir aber nicht ganz sicher und müßte mal die alten Photos raussuchen, die i.A. im Keller meines Bruders in Umzugskisten vor sich hinschimmeln - von außen kann man den obersten Teil des Tempels nämlich photographieren. Aber prinzipiell sind goldene Treppen natürlich verdammt unpraktisch, weil das Material natürlich viel zu weich ist. Man könnte es höchstens vergolden, aber das tut man vorzugsweise mit Dingen, die nicht so im täglichen Gebrauch sind und daher nicht so regelmäßig abgenutzt werden, z.B. die goldenen Turmaufsätze in vielen Palästen, Tempeln und in der "Krone" der buddhistischen Stupas.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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26-07-2004

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9) Unsterblich wie ein Stein? ...
Erinnert Ihr Euch an „Das kalte Herz“?
In dem Märchen wurde der „Holländer Michel“ unsterblich, weil er als Leibwächter des Zaren durch eine besondere Kugel getroffen wurde. Ich glaube, dass der Zar dem Attentat zum Opfer fiel, kann es aber nicht mehr genau sagen.
Vielleicht hatte HGF hier seine Inspiration für Bordon gefunden?

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Beitrag von:
COMMANDER NOLAN
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27-07-2004

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10) Strafe Unsterblichkeit ...
Interessant: Ich wusste gar nicht, dass der „Holländer Michel“ bei Hauff noch eine Vorgeschichte hat. Mir war bekannt, dass man z. Zt. der Entstehung des Märchens auf die Holländer im Schwarzwald nicht besonders gut zu sprechen war. Grund: sie verdarben den Glashandel, indem sie die heimische Ware zum Dumpingpreis aufkauften.
Das dürfte das Bild des „herzlosen“, materialistischen „Holländer Michel“ wesentlich geprägt haben. Mir fallen aber unabhängig davon noch zwei Beispiele aus der christlichen Mythologie ein. Da gab es im - antisemitischen – Volksmund Ahasver, den „ewigen Juden“. Er soll Jesus Christus auf dem Weg zum Kreuz verspottet haben. Zur Strafe wurde er unsterblich und muss bis zum Jüngsten Tag ruhelos auf dem Globus umherreisen. Noch interessanter wird es bei Richard Wagner. Im „Parisfal“ gibt es die „Höllenrose“ Kundry, die eigentlich dem indisch-chinesischen Sagenkreis entnommen wurde. Auch sie hat Jesus Christus verhöhnt und ist nun verflucht, permanente Reinkarnationen zu durchleben. Dabei ist sie zwischen den Extremen hin und her gerissen. Sie tut Böses und versucht später, die Folgen ihrer Taten wieder gut zu machen. Erst Parsifal der „heilige Tor“ kann sie aus ihrem Zwispalt erlösen.

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Beitrag von:
MIMIZON
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06-08-2004

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11) Falsche Richtung ...
... lieber Mimizon, Kundry kommt im chinesisch-indischen Sagenkreis meines Wissens nicht vor. Such mal ein bisschen näher an der eigenen Heimat. Aber noch was ganz anderes – warum muss es eigentlich immer der Fluch der Unsterblichkeit für böse Tagen sein? Hatten nicht auch die Gralswächter eine ziemlich lange Lebensspanne, um ihre Aufgaben erfüllen zu können? Vielleicht ist der gute Bondurkan ja auch einfach nur so ein Glaubenshüter?

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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25-08-2004

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12) Unsterbliche Geschichten ...
Wobei ich die gängige Variante, Unsterblichkeit als Fluch zu sehen, irgendwie interessanter finde. Auch die Gralswächter waren bestimmt nicht erbaut von ihrem endlos langweiligen Dauerjob. Aber ob nun gewollt oder ungewollt, warum altert Bordon nicht mehr „seit der Begleiter des Göttlichen durch seine Schuld starb“? Hast du dafür auch eine nette Geschichte auf Lager, Doktor?

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Beitrag von:
BONDURKAN
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25-08-2004

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13) Ich sag’s ja nur ungern ...
... aber eigentlich hatte mich Deine Geschichte schon überzeugt. Nur die Sache mit der eigenen Sekte haut für mich noch nicht so ganz schlüssig hin, weil er sich damit ja eigentlich von der Ur-Geschichte um Drapondur entfernen und seinen eigenen Kult aufbauen müsste – zwar in Anlehnung an die Alten, praktisch als sein Erbe, aber eben doch als die weiterentwickelte Version. Doch genau das ist ja nicht geschehen. Ich sehe primaer keinen Bruch in der Verehrung für Drapondur bis hin zur Verehrung von Bordon. Aber wenn es Dein Herz erfreut will ich mal nachdenken, ob ich mir noch was anderes aus den Fingern saugen kann. Wie wäre es denn, wenn nicht der „der Begleiter“, sondern Bordon der Fremde wäre, der einem Volk angehört, das in einer anderen Geschwindigkeit altert?
Im Übrigen kann ich mir tatsächlich vorstellen, dass HGF ursprünglich so eine Dualität wie zwischen Dalai und Panchen Lama im Sinn hatte.
(Siehe meinen Endlosartikel zum Thema > Der Gott der Tibetaner < in LEXIFIXION)
... klickt Euch rüber >>>

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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25-08-2004

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14) Superbordon ...
Sehr gute Idee, das mit dem langsamen Alterungsprozess! Eine natürliche Eigenschaft, die Bordon ausnutzt, um Göttlichkeit vorzutäuschen. Womöglich verhalten sich die biologischen Körperzellen seiner Gattung nur auf dem Planeten Wega so? (Klingt natürlich ein bissl nach Clark Kent) Ich freu mich auf den Tag, an dem wir beginnen, die Kultur der Weganer in kleinen Kurzgeschichten mehr und mehr auszumalen.
Übrigens stresst uns Bordon noch mit einer weiteren beiläufigen Bemerkung: "Ich will meinem Volk helfen, das mich verstoßen hat!" ... Hatten wir das überhaupt schon berücksichtigt?

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Beitrag von:
BONDURKAN
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25-08-2004

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15) Was uns natürlich zu der Frage bringt ...
... welches Volk es dann wäre, das ihn verstoßen hat. Die Weganer oder sein Herkunftsvolk ?
Ich denke nicht, daß der Alterungsprozeß stark von dem Planeten abhängig sein sollte, auf dem man sich gerade befindet. Das mag zwar bestimmte Einflüße haben, genauso wie Umwelteinflüße sich auf uns und unsere Lebensdauer auswirken je nachdem ob wir nun eben in der Sahelzone oder in Mitteleuropa geboren werden, aber es sollte die generelle Lebensspanne nicht grundlegend verändern. Nein, er könnte einfach einer anderen Art angehören, die schlicht die Veranlagung hat älter zu werden, als die Weganer und die Menschen. Oder aber er ist ein verdammt guter Genetiker und ist auf einen cleveren Trick gekommen, um sich immer wieder neu selbst zu klonen. Das ist zwar ein bisschen heikel, weil sich dabei natürlich mit jeder neuen Kopie Unschärfen und Fehler einschleichen und alte Krankheiten übernommen wären (Dollys arthritische Beschwerden haben es ja nur überdeutlich gezeigt), aber vielleicht ist es ihm ja gelungen dieses Problem auszuschalten

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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26-08-2004

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16) Unsterblichkeit als Fluch ...
Dazu ist mir spontan noch eine Parallele eingefallen.
Kennt einer von Euch die Fantasy-Romane von Michael Moorcock um den sogenannten ewigen Helden? Dieser wird immer auf anderen Welten wiedergeboren und kaempft fuer das Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos. Einer seiner staerksten Wiedersacher ist Gaynor, der ein schreckliches Verbrechen beging und seitdem zum ewigen Leben verdammt ist um fuer das Chaos zu kaempfen. Das Tragische bei diesem ist, das er zwar getoetet werden kann (z.B. vom ewigen Helden), anschliessend wiedergeboren wird und in allen seinen Reinkarnationen aber die volle Erinnerung an alle vorigen hat. Bestimmte Manifestationen des ewigen Helden haben auch diese Erinnerung (aber eben nicht in allen, weswegen sein Los etwas besser ist). In denen nennt er sich Erekose.

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Beitrag von:
POLCOR
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26-08-2004

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17) "Vater Inire" ...
Also ich hätte da auch noch etwas auf Lager: Vielleicht kennt der eine oder andere "Das Buch der Neuen Sonne" - ein absolutes, in Dtl. leider verkanntes, Meisterwerk des Amerikaners Gene Wolfe. In diesem Romanzyklus dämmert die Menschheit in einer fernen Zukunft auf einem mittelalterlichen Niveau vor sich hin. Oberhaupt des Staates ist die rätselhafte Figur des "Autarchen", eines Menschen, der mit höheren Mächten im Bunde steht. Sein engster Berater, wie auch der Autarchen, die vor ihm regierten, ist der "Hierodule" (griech: "heiliger Sklave") "Vater Inire". Die Identität dieser grauen Eminenz wird nie so richtig erklärt: Wahrscheinlich ist er ein Außerirdischer, der unendlich alt werden kann. Er ist in dieser - blendend erzählten - Geschichte die einzige Figur, die die komplexen Vorgänge auf einer sterbenden Erde durchschaut. Erst ganz am Schluss stellt sich heraus, dass seine jesuitischen Winkelzüge letztlich nur dem Wohl der Menschheit dienen. Diese Figur weist eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Bordon auf! Übrigens: Der "Autarch" ist zwar ein Sterblicher. Eine Droge befähigt ihn jedoch die Seelen und das Wissen seiner früheren Vorgänger(innen) in sich aufzunehmen, so dass er - ähnlich wie Vater Inire - das ewige Leben besitzt. Alles nur Zufall?

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Beitrag von:
MIMIZON
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28-08-2004

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18) Verloren in der Zeit ...
@Bondurkan - die Bücher habe ich zwar nie gelesen, aber es gab irgendwann mal eine Folgenserie, die mich thematisch sehr daran erinnert. Keine Ahnung wie sie hieß. Scott Bacula spielte einen Wissenschaftler, der - soweit ich es noch weiß - eine Zeitmaschine entwickelt hatte. Beim Start ging dann was schief und er wurde unkontrolliert durch die Zeit in die Existenzen anderer Menschen geschleudert und konnte nur noch in die Gegenwart zurückkehren, indem er versuchte etwas Gutes in seiner jeweiligen Zeit zu tun, ein Unrecht zu verhindern etc. und dadurch wurde er dann aus der einen Ebene hinaus in eine andere transferiert. Hin und wieder trat auch mal eine Gegenspielerin auf, die genau das selbe durchlitt, nur mußte sie alles zerstören, arbeitete also für das Böse oder den Teufel - dem er auch mal begegnet ist. Kurz und gut: ich habe das Gefühl da hat sich ein Skriptwriter von den von Dir erwähnten Büchern inspirieren lassen.
@Mimizon - Zufälligerweise gehört das Buch der neuen Sonne zu der mir von meinem Bruder in meiner Kindheit verordneten Pflichtlektüre. Was nun Vater Inire angeht - stimmt schon, da gibt es Parallelen zu Bordon, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass HGF diese Wolf-Wälzer tatsächlich gelesen hat. Vielmehr ist Vater Inire die klassische graue Eminenz, die im Hintergrund die Fäden zieht und ebenso unauffällig wie undurchschaubar ist (und bekannterweise auf Kardinal Richelieus Beichtvater Père Joseph zurückgeht). Ganz so sehr hält sich Bordon jedoch nicht im Hintergrund - man hat, ebenso wie Commander Perkins, durchaus das Gefühl, daß er von emminenter politischer und religiöser Bedeutung ist, v.a. wenn er darauf verweist, daß die Erde, sollte ihm bei der Reise in die Vergangenheit etwas geschehen, nicht mehr zu retten sei. Die Wertigkeiten der beiden Personen sind meiner Meinung nach bei HGF und Wolf doch etwas verschieden.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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30-08-2004

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19) Höksgen auf Stöcksgen ...
@Ester - Das mit den Büchern war Polcor!
Trotzdem, Du meinst sicherlich die TV-Serie "Zurück in die Vergangeheit". Obwohl die Handlung irgendwie haarsträubend war, fand ich die Folgen dramturgisch oft sehr mitreißend. Komisch, was für abstruse Geschichten man dem TV-Gucker so alles vorsetzen kann. Die Grundhandlung hat unheimlich viel Ähnlichkeit mit der älteren Serie "Time-Tunnel". Nur dass in der neuen Version die Metaphysik eine große Rolle spielt und die Darsteller und Skriptautoren viel mehr überzeugen.
Ich hab über die Serie in "PARALLEL-WELTEN" mal ein bisschen was ausgegraben:
... klickt Euch rüber >>>

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Beitrag von:
BONDURKAN
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30-08-2004

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20) Ups ...
... wenn ich jetzt schon anfange die Herren zu verwechseln, muß der Sauerstoffmangel beim Landeanflug doch schlimmer gewesen sein, als gedacht. Tschuldigung, Polcor. Aber ich freue mich, daß ich nicht die einzige bin, die den Tag damit verbringt unterdurchschnittlich intelligente Serien anzusehen. Hm, vielleicht sollte ich mir als nächstes Time Tunnel vornehmen.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
. . . . . . . . . . .
31-08-2004

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21) Exkurs: Zeitgereise on TV ...
Time Tunnel ist leider nicht so unterhalsam, wie es klingt. Aber trotzdem finde ich die Ursprünge der TV-Konzepte immer irgendwie interessant. Ich konnte bei > Time Tunnel < allerdings nur selten eine Folge bis zu Ende durchhalten.

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Beitrag von:
BONDURKAN
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01-09-2004

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22) Da muss ich zustimmen ...
Time-Tunnel ist wirklich nicht sehr mitreißend. Hätte man mehr draus machen können. Oder, hat man das sogar? Also wenn ich mir "Stargate" ansehe... Man hat nur Zeit in Entfernung geändert, aber ansonsten ist das Prinzip das gleiche. Da ist wohl die Fantasie der Autoren einfach gereift und "universeller" geworden. Während Time-Tunne sich lediglich auf die verschiedenen Zeit-Epochen der Erde beschränkt, durchzieht "Stargate" das ganze Universum. Vielleicht hat einer oder mehrere Autoren ja auch Commander Perkins gehört und schlichtweg den DB in das SG umgewandelt.

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Beitrag von:
CINDY
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01-09-2004

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23) StarGate – Commander Perkins – Time Tunnel ...
Ich könnte mir direkt vorstellen, dass Initiator Roland Emmerich in seiner Jugend noch die Anfänge von Commander Perkins mitbekommen hat und dies dann aufgegriffen hat. Allerdings gibt es wirklich viele Dimensionsbrechergeschichten, die man mal direkt vergleichen sollte. Ich muss dazu dringend einen eignen Thread eröffnen, sonst blickt man hier bald nicht mehr durch. Schließlich sind das wirklich eindeutige "PARALLELWELTEN".
Übringens drückt Francis sich in einem Interview schon recht deutlich aus, was das "CP-Plagiat" Stargate betrifft. Dabei muss man einfach sagen, dass nur wenige Ideen in HGFs Geschichten ihrerseits den Anspruch erheben können, nagelneu zu sein.
Apropos Stargate –
so ähnlich hatte ich mir damals immer Bordon vorgestellt:
(aus Stargate)



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Beitrag von:
BONDURKAN
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01-09-2004

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24) Themawechsel ...
Anmerkung der (neunmalklugen) Stationsleitung:
Die direkten Vergleiche der unterschiedlichen TV-Konzepte zum Dimensionsreisen beleuchten wir am besten gesondert in "PARALLEL-WELTEN". Dort können wir dann auch mal richtig in die Tiefe gehen. Unter "Technische Entwicklungen" haben wir deshalb einen Thread zu dem Thema eingerichtet:
... Beam Dich rüber >>>


Hier in diesem Thread sollten wir das ebenfalls hochinteressante Thema Geschichte der Bondurkaner und Weganischer Religion nicht völlig aus den Augen verlieren. Wäre natürlich klasse, wenn es allgemein so weiter sprudelt.

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Beitrag von:
RANDY PEH
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02-09-2004

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25) Graue Eminenz ...
@Ester: interessante Information! Wusstest Du aber, dass Pere Joseph später bei Richelieu in Ungnade gefallen ist und vom Hof verbannt wurde? (Habe ich aus "Klassik - Radio" von Friedrich Epenstein "... und nun kennen Sie die wahre Geschichte!"). Stellt dies nicht wiederum eine interessante Parallele dar? Möglicherweise hat es Bordon mit seinen Intrigen am "Weganischen Hof" etwas zu toll getrieben und musste dann ebenfalls seinen Abschied nehmen... Interesant: Bordon - Drapondur; Autarch - Inire; Richelieu - Pere Joseph - allen ist gemeinsam, dass sie im "geistlich - klerikalen" Umfeld angesiedelt sind und von dort aus weltliche Macht ausüben. Alles Zufall?

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Beitrag von:
MIMIZON
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03-09-2004

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26) Stimmt schon...
... nur ist auffallend, dass die von Dir angeführten historischen bzw. literarischen Vorbild-Paare alle in einer direkten Beziehung zueinander standen, sprich sie kannten sich sehr gut und lebten in der gleichen Epoche. Wir haben aber keinerlei Hinweise darauf, dass Drapondur und Bordon sich jemals begegnet sind (bevor sie in Sodom aufeinander treffen). Es gibt ausserdem keine Anhaltspunkte dafür, dass Bordon eine beratende Funktion innehatte, wie z.B. Père Josef oder Vater Inire. Ich denke also, dass der Vergleich nicht ganz tragfähig ist.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
. . . . . . . . . . .
04-09-2004

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27) Mag sein...
doch übersiehst Du Ester, dass Bordon ein "Unsterblicher" ist. Es ist durchaus möglich, dass er Drapondur schon vor seinem Abflug kannte und beide ein Team bilden. Ich glaube auch nicht, dass Bordon so mächtig ist, wie wir - die Sektorencrew - gemeinhin annehmen. Woraus soll das bitte ersichtlich sein? Es ist doch auffällig, dass das weganische Militär offensichtlich keine Weisungen von ihm entgegen nimmt. Oder wie ist es zu erklären, dass in Folge 5 allein der "Flottenkommandant" die Befehle gibt und den Beteuerungen Bordons - welche Blasphemie! - keinen Glauben schenkt...? Ich vermute eher, dass Bordon ein Mann ist, der im Hintergrund seine Fäden zieht und trotz eines gewissen Einflusses auf viele Faktoren Rücksicht nehmen muss. Nur so sind seine intriganten Winkelzüge bzw. das zu erklären, was er "seine Pläne" nennt.

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Beitrag von:
MIMIZON
. . . . . . . . . . .
04-09-2004

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28) Ich denke...
... wir lassen die Rolle des Begleiters zu sehr ausser Acht, der meiner Meinung nach viel mehr von einer grauen Eminenz hat, als Bordon.
Um mal die Phantasie spielen zu lassen (und Bondurkans bisherigen Gedankengängen zu folgen). Was, wenn wir in die Vergangenheit der Weganer zurückkehren. Woher kommen sie ? Offensichtlich sind sie ja humanoid. Wie wäre es mit dieser Variante:
Ein mächtiges, aber degeneriertes Volk ist in vorbiblischen Zeiten bis zur Erde vorgedrungen auf der Suche nach "Arbeitssklaven" und hat festgestellt, dass die Terraner die optimalen Voraussetzungen haben, um sich an das Leben auf dem anderen Planeten anzupassen. Sie haben die Terraner entführt und als eine Art intergalaktische Fellachen auf der Wega angesiedelt.
Kontrolliert wurden diese unfreiwilligen Siedler wie in den meisten primitiven Gesellschaften von einem religiösen Oberhaupt, einem Art Schahmanen. Doch dem wurde von den Außerirdischen ein Aufpasser zur Seite gestellt, ein "Begleiter" eben, der als Kontrollorgan der "Arbeitgeber" auf der Wega fungierte. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu einer zunehmenden Vermischung der religiösen Oberschicht und des langsam entstehenden Adels mit den außerirdischen Kontroll- und Beobachtungstrupps, die man auf die Wega abkommandiert hat, um die Lieferung von landwirtschaftlichen Produkten und den reibungslosen Ablauf des Geschehens zu garantieren (eventuell nicht auf "natürlichem" Weg sondern durch genetische Versuche, die die Außerirdischen durchführten, um einen Weg zu finden die Widerstandsfähigkeit der Menschen für sich zu nutzen. Allerdings boten sich die "Versuchsmenschen" freiwillig an, sie sahen ihre "Opferung" als eine Art religiöse Zeremonie, die ihnen und ihren Familien Ehre bringen würde und den Göttern gefiel). Es entstand dadurch ein zwei-Kasten-System: die gebildeten "Hybriden", die Wissen, Macht und Religion in Händen halten und die einfachen "Fellachen", die sich nur um ihre alltäglichen Aufgaben kümmern und tun, wie ihnen geheißen wird.
In der Zwischenzeit ist die außerirdische Rasse durch Krankheiten etc. praktisch ausgestorben. Nur noch ein letzter junger Mann, der letzte Begleiter, wurde durch seinen Aufenthalt auf der Wega von Seuchen etc. verschohnt, doch auch er leidet schon an den genetischen Aberrationen, die durch die massive Degeneration seines Volkes verursacht werden und die seinen Tod bedeuten würde, ließe er sich nicht hin und wieder in einer Medizinkapsel behandeln.
Mit dem Aussterben der außerirdischen Rasse ist zunächst viel Wissen verloren gegangen. In vielen Bereichen gibt es nur noch ganz ungenaue Informationen, die schon fast in den Bereich der Sagen und Legenden gehören. So heißt es z.B., daß die Weganer von einem fernen grünen Planeten abstammen, aber so richtig glaubt das eigentlich niemand mehr.
Dann beginnt ein eigener wissenschaftlichen Renaissance. Die Weganer entwickeln aus eigener Kraft Raumschiffe. Auf einmal ist es möglich viele der alten Glaubenssätze zu überprüfen. Aber es ist auch gefährlich - denn was, wenn sich dabei Fakten zeigen, die die religiösen Grundsätze der Weganer in Frage stellen ? Was wäre z.B., wenn sich nun herausstellt, daß der Herkunftsplanet gar nicht wie immer kolportiert die eigentliche Heimat aller "göttlichen" ist, zu dem sie nach ihrem Tod zurückkehren, um dort in absoluter Macht zu herrschen, ohne zu altern oder zu sterben ?
Zu dieser Zeit ist Drapondur geistlicher Führer der Weganer. Er will kein Risiko eingehen und entschließt sich dazu selbst auf die Erde zu fliegen - einem Forscherteam, das eventuell unangenehme Wahrheiten herausfindet und in der weganischen Bevoelkerung verbreitet, kann er eine so heikle Mission nicht anvertrauen. Also fliegt er selbst und geht bewußt alleine nach Sodom - mit den bekannten Folgen. Nach dem Verschwinden Drapondurs kommt es zu Unruhen auf der Wega. Der "Begleiter" versucht für Ruhe und Frieden zu sorgen. Ein junger, ehrgeiziger Priester namens Bordon, Angehöriger einer kleinen Splittergruppe von Intelektuellen, denen die Rolle des "Begleiters" ein Dorn im Auge ist, gewinnt zunehmend an Einfluß. Es gelingt ihm sich hochzuputschen und eine Position zu erlangen, die der Drapondurs vergleichbar ist - jedoch nicht die selbe, denn der oberste Priester muß von seinem Vorgänger ausgewählt werden und kann sich nicht selbst auf den Thron setzen.
Im weiteren Verlauf stirbt der Begleiter. Wie genau, das weiß niemand, aber es wird gemunkelt, daß Bordon seine Finger im Spiel hat. Kein Wunder, ihm kann es ja eigentlich nur recht sein, wenn sein Konkurrent weg ist. Außerdem hört er auf einem auf zu altern (hierzu siehe Erklärung von Bondurkan), was die Bevölkerung doppelt mißtrauisch macht.
Diese Entwicklung ist zu extrem für die weganische Gesellschaft. Die Armee putscht und stellt sich gegen Bordon und seine Gesinnungsgenossen. Diese Priesterkaste ist immer noch zu mächtig, als daß man es wagt sich tatsächlich an ihnen zu vergreifen, doch die Armee setzt sie unter Hausarrest, bzw. legt ihnen nahe ins Exil zu gehen und nimmt ihnen die Exekutive ab.
Gleichzeitig kommt es zu einer Spaltung innerhalb der religiösen Führerschaft. Einige Traditionelle führen die alten Riten stellvertretend für Drapondur fort, da es nach dem Verschwinden Drapondurs nie wieder einen Nachfolger für den Posten des obersten Priesters gibt (schlicht und einfach deshalb, weil der diesen Nachfolger selbst auswählen und segnen muß) und bezeichnen sich als die einzig wahren Führer. Bordon und seine Gruppe nehmen das nicht hin, bringen eine große Anhängerschaft hinter sich und beginnen einen Untergrundkrieg. Es folgen Jahrhunderte blutigster Religionskriege, die schließlich in einer Patt-Situation enden, zumal Bordon mit den Jahren realistischer, aber auch desillusionierter geworden ist. Er wird seine Ideen nie aufgeben und will die Kirche reformieren, aber er bedauert das Unheil, das er damit über sein Volk gebracht hat.
Zu der Zeit, als die Menschen auf die Weganer stoßen, beschränkt er sich darauf durch ein kompliziertes Intrigengeflecht die Fäden zu ziehen, allerdings nicht als Berater der Regierenden, wie die grauen Emminenzen der europäischen Geschichtsschreibung, sondern als äußert mächtiger und einflußreicher Mann, der außerhalb der Herrschaftsstrukturen steht.
Wäre das nicht eine Variante ?

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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05-09-2004

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29) Klingt gut...
muss ich sagen. Mit dem Stoff könnten wir die Wände unserer Schreibstube zum Wackeln bringen!!! Im Grunde müssen wir uns jetzt nur noch um die Details kümmern.

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Beitrag von:
MIMIZON
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05-09-2004

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30) Erde/Wega – Die Zukunft/Die Vergangenheit ...
Wow! Ich kann nur sagen: Hier entwickelt sich was!!!


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Beitrag von:
BONDURKAN
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05-09-2004

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31) Erde/Wega – Die Zukunft/Die Vergangenheit ...
Wow! Ich kann nur sagen: Hier entwickelt sich was!!!


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Beitrag von:
BONDURKAN
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05-09-2004

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32) Erde/Wega – Die Zukunft/Die Vergangenheit ...
Wow! Ich kann nur sagen: Hier entwickelt sich was!!!


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Beitrag von:
BONDURKAN
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05-09-2004

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33) Mensch, Bondurkan ...
... sind das nun Ovationsstürme oder ein literarischer Schluckauf ?

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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05-09-2004

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34) - Hicks -
Offensichtlich haben wir es hier mit einer Zeitschleife zu tun. Gut, dass es ein schöner Moment war, den ich da mehrfach erleben durfte...


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Beitrag von:
BONDURKAN
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05-09-2004

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35) Ey, Bondurkan...
... mit Dir immer wieder gerne

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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06-09-2004

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36) @ 35) ...
Wow! Ich kann nur sagen: Hier entwickelt sich was!!!


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Beitrag von:
BONDURKAN
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06-09-2004

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37) sans commentaire ...
...

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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06-09-2004

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38) Begleiter ...
Also ich hab' das immer so verstanden, das mit dem Begleiter des Goettlichen der junge ungestueme Mann auf dem Reitvogel gemeint ist. Ihr etwa nicht? Was dafuer spricht, ist die Tempelstatue und das Eingestehen von Missverstaendnissen zwischen den Voelkern. Vielleicht war auch der junge Mann der Nachfolger Drapondurs. Somit haetten die Terraner nach Auffassung der Weganer gleich 2 ihrer Goetter getoetet. Nur warum haben sie die Erde nicht schon laengst zerstoert? Warum warten sie damit, bis die Erde und ihre Bewohner ueber Technologien verfuegen, mit der sie sich wirkungsvoll verteidigen koennen? Fuer die Weganer muss der Angriff so eine Art Notwehr sein, bevor die Menschen sie in technologischer Hinsicht entgueltig ueberfluegeln oder ihr boeses Werk mithilfe des Dimensionsbrechers vollenden (Abstrahlung von Bomben zur Wega).

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Beitrag von:
POLCOR
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06-09-2004

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39) @Polcor ...
Ja. das mit dem jungen Mann liegt schon nahe. Nur bleibt die Frage - was genau waren nun die Ursachen seines Todes ? Gut, er ist abgestuerzt und es wird unseren Freunden in die Schuhe geschoben. Aber letztlich waren sie ja nicht dafuer verantwortlich. Warum also starb er ? War es ein Unfall ? Oder vielleicht doch geplant ? Ich kann mir (wie bereits ausgefuehrt) nur vorstellen, dass die Weganer auf einen Vergeltungsschlag gegen die Erde verzichteten, weil sie a) genug innenpolitische Probleme zu regeln hatten und b) zu diesem Zeitpunkt gar nicht genau wussten, wo die Erde liegt (fur diese These spricht, dass sie sie erst dank des DB richtig anpeilen konnten, dagegen spricht, dass Drapondur ja auch irgendwie hingekommen ist - ob da der gute HGF alles so ganz durchdacht hat ?)

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
. . . . . . . . . . .
07-09-2004

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40) Erde / Wega ...
@esther: Ist denn im Wega-6-teiler irgendwo zu hören, dass die Weganer nicht wissen wo die Erde liegt? (Ich weiß es grad wirklich nicht)
@polcor: Vielleicht dachten die Weganer einfach, sie hätten die bösen Terraner mit ihrer Bombenattacke auf Sodom und Gomorrah ausgelöscht. Ausserdem konnte niemand auf der Wega damit rechnen, dass die Erde diesen Entwicklungssprung machen würde. Der DB ist das Einzige, was den Weganern gefährlich werden kann. Im Prinzip sind die Terraner immernoch heftigst unterlegen.

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Beitrag von:
BONDURKAN
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07-09-2004

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41) Ups ...
... ich dachte ich haette es irgendwo gehoert, kann es mir aber auch eingebildet haben. Beschwoeren will ich nichts.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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07-09-2004

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42) Wer will wissen, wo die Erde ist? ...
Das war wahrscheinlich in Folge 8, wo das telepathische Gefängnis der "Galaktischen Waffenmeister" den guten Peter becircen will, an den romantischen Sternenhimmel über der Erde zu denken. Warst Du etwa im falschen Kapitel?

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Beitrag von:
BONDURKAN
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08-09-2004

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43) Nö, ...
... kam mit Büchern (die ich besser kenne) und Kassetten durcheinander. Mann, Ihr seid aber auch genau ! Ich geb's zu und streue Asche auf mein Haupt.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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08-09-2004

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44) Sorry Leute ...
... aber dass die Weganer die genaue Lage der Erde kennen, ergibt sich doch schon aus der Tatsache, dass sie Ralph Common in Folge 1 die Karte vom "Mittelmeer mit allem drum und dran" überreichen. So schlampig kann kein interstellarer Flug organisiert sein, dass man zwar die Landkarten besitzt, jedoch nicht den Planeten zuordnen kann zu dem sie gehören...

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Beitrag von:
MIMIZON
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08-09-2004

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45) Die Position der Erde ...
Wir ham schon festgestellt, dass Esters Hirnwindungen wohl vom Telepatischen Gefängnis aus Folge 8 bestrahlt worden sind. Kann ja mal passieren, bei diesen ganzen intergalaktischen Verwirrungen und Verzerrungen...
Trotzdem: Einmal den Wega-6-Teiler strafhören und Titellied auswendig nachpfeifen für Frau Dr. Breadshaw! Sowas können wir einfach nicht durchgehen lassen! (Schließlich hat sie mich fast noch angesteckt...)

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Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
08-09-2004

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46) Ich nehme die Strafe an ...
... und klaue meinem Bruder gleich morgen seine Perkins-CDs
aus dem geheimen Versteck.

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Beitrag von:
DR. ESTER BREADSHAW
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08-09-2004

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47) Fangen wir mal das Spekulieren an ...
... wieso sollten die Weganer nicht schon mal die sieben Säulen gefunden haben??? Oder sollten sie selbst dahinter stecken - und Bordon ist der letzte Wächter??? Die Bücher scheinen zwar nicht viel mit den alten Hörspielen zu tun zu haben, doch sollte man irgendwie mal probieren eine Brücke zu schlagen ...
Olaf Hauk, spekulierend...

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Beitrag von:
OLAF HAUK
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11-09-2004

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48) Die Brücke ...
Hallo, Olaf!
Deine Kommentierung ist zwar schon eine liebe Weile her, aber gerade jetzt wird die Anregung wieder aktuell. Wenn wir wirklich neue Commander-Perkins-Stoffe entwickeln wollen, dann müssen wir ja möglichst alle vorhandenen Stories berücksichtigen. Ich bin z.B. gerade dabei, mir die letzten vier Schneiderbücher reinzupfeifen. Dabei gilt es , die Informationen zusammenzutragen, die das Perkins-Universum definieren. Ein > CP-Regelwerk < soll nach und nach in einem Extra-Thread entstehen, nämlich hier:
... klick Dich rüber >>>

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Beitrag von:
BONDURKAN
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09-11-2005

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49) Wie groß sind Bordons telepathische Kräfte? ...
Es gibt in EUROPA-Folge 6) einige Stellen, die mich noch einmal ins Grübeln gebracht haben. Alles beginnt, als Ralph den geistigen Führer der Weganer erstmals entlarven kann:


BORDON: "Was tut dieser Junge hier?" (...)
PERKINS: "Er wird dabei sein, weil er ein gewisses telepathisches Talent hat. (...) Ich
bin davon überzeugt, dass wir mit seiner Hilfe Drapondur finden werden.
"
RAPLPH:"Commander, (...) DAS ist die Telepathische Stimme." (...)
PERKINS: "Bordon also?!"
EUROPA  6) Expedition in die Vergangenheit
(Zitate aus Hörspielfolge Nr.6)

Ganz genau. Und beide Telepathen, sowohl Ralph als auch Bordon, kommen schließlich mit auf die Expedition in die Vergangenheit. Randy scheint sich bewußt zu sein, dass Ralph im Gegensatz zu dem Weganer noch ganz besondere Stärken besitzt, ansonsten hätte Bordon als Telepath sicherlich ausgereicht und Ralph hätte nicht zusätzlich gefährdert werden müssen.
In Sodom angekommen ist Ralph tatsächlich der erste, der Drapondur aufspüren kann. Das macht deutlich, dass Ralph und Bordon unterschiedliche Schwerpunkte bei ihrer Fertigkeit besitzen. An sich hätte ich Bordon für den wesentlich stärkeren Telepathen gehalten, da er Ralph in Folge 1) beeinflussen und in den Dimensionsbrecher locken konnte. Außerdem konnte er Ralphs Fähigkeiten bei den vorigen Begegnungen offenbar unterdrücken, so dass seine Identität bis zu diesem Moment geheim geblieben ist.
Vielleicht ist es ja auch so, dass Bordon und der Tempelhüter nur auf ihrer Heimatwelt stärkere telepathische Kräfte freisetzen können, die in Folge 1) sogar bis ins Mondlabor von Delta-4 reichen. Womöglich existiert eine Art Prisma oder Maschine, die die Kräfte der Weganer bündeln oder/und verstärken kann. Na ja, auf jeden Fall ist Ralph auch im intergalaktischen Vergleich recht gut darin, telepathische Ortungen von Lebewesen vorzunehmen, was sich ja nicht nur einmal zeigt.

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Beitrag von:
BONDURKAN
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12-03-2007

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