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EUROPA: e 1 e 2 e 3 e 4 e 5 e 6 e 7 e 8 e 9 MARITIM: m 1 m 2 m 3 m 4 m 5 m 6 ANDERE
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6.) Expedition in die Vergangenheit
Ein Hörspiel von H.G.Francis, erstmals erschienen 1978 bei EUROPA


Professor Common MEHR über Prof. Common... Franz-Josef Steffens
Commander Perkins MEHR über Commander Randy Perkins... Horst Stark
Bordon MEHR über Bordon... Gottfried Kramer
Funker der Zentrale - Rolf Mamero
Major Hoffmann MEHR über Major Peter Hoffmann... Gernot Endemann
Cindy Common MEHR über Cindy Common... Gabi Libbach
Ralph Common MEHR über Ralph Common... Mathias Lorenz
Lot - Ernst von Klipstein
Drapondur MEHR über Drapondur... Heinz Trixner
Funker der Erde - Andreas Beurmann
und ein erschrockener Weganer

Regie: Heikedine Körting - Cover: Hans Möller - Musik: Bert Brac

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Eure Kommentare:





Darsteller Team Links Kommentare Fehler

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FOLGE 6

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25) Super ...
Hier werden ja richtig umfangreiche Abhandlungen verfasst! Besonders von Achim und Cindy. Das gefällt mir sehr. Ich dachte immer ich wär allein mit den vielen Gedanken, die ich mir zu allem mache.


Beitrag von:
DR. STEIN
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29-09-2020
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24) Frühstück ...
Ihhhhhhhhhh, ...
was essen Randy, Peter und Ralph da kurz vor Ende des Hörspiels eigentlich? Irgendjemand beißt drei oder vier Mal in irgendetwas Weiches, Glibschiges, jedenfalls ein seltsames, ziemlich lautes und äußerst unappetitliches Geräusch. *swdzsch*


Beitrag von:
BONDURKAN
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10-07-2008
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23) Zeitreise nach Sodom und Gommorrha ...
Wenn man davon ausgeht, daß Commander Perkins etwa 100 bis 150 Jahre in der Zukunft spielt, dann kommen die 4000 Jahre Zeitreise ziemlich genau hin. In einer Hamburger Synagoge erführ ich, daß man sogar genau den Tag und die Stunde von Sodom und Gommorha errechnen kann. (Jüdischer Kalender). Also für Cindy und Salomon, den Großrechner kein Problem mehr, den genauen Zeitpunkt anzusteuern.
Übrigens: Bibelforscher wollen die Zeitspanne von Lot und seinen Töchtern auf den Tag genau berechnet haben. So begreife ich, wie Cindy es schaffte, Perkins und sein Team nach Sodom zu schicken.


Beitrag von:
PHILIPP MEVIUS
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20-02-2008
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22) Synthbass im Dimensionsbrecher ...
Richtig. Dieses Musikstück kann man besonders bei den alten schwarzgelben MC hören, als es noch kein Dolby-Stereo gab. Wenn man aber die MC hat oder die gelben MC mit Dolby Stereo hat, sollte man ein Stereogerät mit dem Superstereo oder einen Vitualizer einstellen. Dann kann man dieses Synth-Stück ganz deutlich wahrnehmen.
Das Stück kommt übrigens auch in sämtlichen(?) "Hanni & Nanni"-Folgen vor und im Europa Hörspiel "Dracula, die Geschichte des berühmten Vampirs" von 1976 und zwar an der Stelle wo Jonathen Harker das erste mal auf den Grafen trifft.


Beitrag von:
PHILIPP MEVIUS
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26-03-2007
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21) Hammond-Orgel im Zeitenstrudel? ...
Hallo, Leute,
ist Euch eigentlich mal aufgefallen, dass das Geräusch der letzten Dimensionreise eine merkwürdige elektronische Musik enthält? Als Professor Common die Expeditionsteilnehmer in letzter Sekunde vor der weganischen Nuklearexplosion rettet, ist da eine Art Synth-Bass im typischen Dimensionsrauschen zu hören. Sollte das die Spannung steigern oder war diese Einmischung wohl mehr ein Versehen?


Beitrag von:
BONDURKAN
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15-03-2007
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20) Das alternative Finale ...
Hallo Bondurkan,
ich hatte beim ersten Mal hören sowas ähnliches auch erwartet, bzw. für möglich gehalten. Dass Peter auch sein Plappermaul nicht halten kann. Allerdings war es in meinen Vorstellungen nicht ganz so ausgefeilt, wie deine "Version". :-)
Aber was anderes: Mich hatte immer wieder die Frage beschäftigt, was das mit der "Uniform unter dem Kaftan" auf sich hatte. Der Weganer hatte doch nun eindeutig gesehen, dass zumindest Bordon, Peter und Randy KEINE Einwohner waren. Wieso verhinderte er den Abwurf nicht oder nahm Kontakt mit ihnen auf? Ist er mit der Stadt vernichtet worden oder hat er es zum Raumschiff geschafft und damit sogar den Abwurf ausgelöst? Fragen über Fragen und keine Antwort in Sicht.
Viele Grüße
Cmdr. Nolan


Beitrag von:
COMMANDER NOLAN
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08-05-2006
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19) Das alternative Finale ...
In der letzten Szene des Wega-Sechsteilers sprudelt Major Hoffmann fast über, weil er Bordon den Triumph seines glorreichen Täuschungsmanövers unter die Nase reiben möchte:
Hoffmann: "Und wenn Sie der Erde den Frieden erklärt haben, sagen wir Ihnen auch, wo Professor Common ist."
Bordon: "Ich verrmute irrrgendwo weit außerrrhalb des Sonnensystems in einem Rrraumschiff."
Hoffmann: "Irrtum!" ...

Nach dieser Äußerung kann sich der Major natürlich nicht mehr zurückhalten und verrät das Versteck des Professors auf der Stelle. Ich warte jedesmal darauf, dass Bordon in dieser Situation doch noch umschwenkt und grinsend seine Waffe zieht. Schließlich ist der Dimensionsbrecher trotz Beseitigung aller vergangenen Missverständnisse noch immer eine übermächtige Bedrohung für die Weganer:
Hoffmann: ... "Keine 2 km von hier entfernt, in der Atomforschungsstation Gospel."
Bordon: "Aha? Endlich, Major! Ich dachte schon, Sie würrrden diese Inforrrmation niemals prrreisgeben. Wir werrrden Professorr Common und den Dimensionsbrrecherr mit zur Wega nehmen und Sie werrden einige Jahrre nichts mehrr von uns hörren." ...



Beitrag von:
BONDURKAN
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01-05-2006
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18) Sodom & Gomorrha ...
Hej Phillip,
dann sag doch das genaue Datum mal - der DB-Rechner ist schon im X-Mas-Urlaub und zeigt das Datum nicht mehr an - Sorry und die ganzen Berechnungen zu dem 'anderen Universum'.


Beitrag von:
CINDY
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14-12-2005
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17) Wann wurde Sodom zerstört? ...
Ich lese gerade die Neue Welt Übersetzung der Bibel, die auf den hebräischen Urschriften basiert. Und darin wird die genaue Jahreszahl Monat und sogar die Tageszeit erwähnt, wann die beiden Städte zerstört wurden. Demnach konnte Cindy die genaue Zeit berechnen wann man kurz vor der Zerstörung Sodoms und Gommorahs geschah, weil manche Kommantare sagen wie man die Berechnung tat. Klar wurden bestimmt auch kleine Sonden geschickt um nicht direkt ins Inferno oder in bürgerkriegsähnlich Zustände zu gelangen sondern in die Zeit wo eine Aufklärungsmission möglich war.
PS: Zwei Film sind zu empfehlen 1. The Rock in "Skorpion King" wo Sodom und Gommorrha in der Hochblütezeit gezeigt wird und 2. "Die Bibel - Das alte Testament".


Beitrag von:
PHILIPP MEVIUS
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14-12-2005
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16) Hi Achim, ...
Mann oh Mann - hier muß ich leider gestehen, daß ich die meisten der von dir angeführten Beispiele gar nicht so genau kenne .... Ähhh, Odysseus war in einer Zeitschleife gefangen??? Ich dachte, der ist nur mit seinem Schiff in der Gegend rumgesegelt und hatte ewig viele Abenteuer oder Prüfungen zu bestehen (er war doch der, der sich an den Mast hat binden lassen, um den Gesang von Sirenen zu hören, oder?) Aber von einer Zeitschleife weiß ich überhaupt nichts. Schlimm schlimm , ich weiß....
Aber zu den weganischen Frauen frag ich mich, wieso du glaubst, sie hätten eine Bombe im Gürtel. Da in der ganzen Geschichte nicht eine einzige Frau mitspielt, nicht einmal erwähnt wird (vielleicht zum Glück für Randy - sonst hätte er die Frau des Lehrers vorher noch.... *Grins* oder sollte das vielleicht der Grund für sein Koma gewesen sein?? Esther, was denkst du denn hierzu????).
Nein, ernsthaft *ähem* - in der Hinsicht scheinen die weganischen Herren eher noch im Mittelalter zu stecken. Hier könnte es interessante Überlegungen geben, wie Bordon und Drapondur es erlebt haben, daß terranische Frauen eine offensichtlich ganz andere Rolle spielen. Möglicherweise hat der Besuch ihnen ja auch in dieser Hinsicht einige Denkanstöße gegeben. Und wenn dem so wäre und die beiden eine solche Veränderung ebenfalls auf der Wega postulieren, gäbe es mit Sicherheit einen Riesenaufstand. Jedenfalls unter den weganischen Herr(ch)en, wenn die weibliche Revolution beginnt. Wenn man davon ausgeht, daß männliche und weibliche Weganer jeweils ungefähr in gleicher Anzahl vorhanden sind, hätte Drapondur dann zumindest schon mal die Hälfte der Bevölkerung auf seiner Seite.
Und da Frauen beim Frühjahrsputz meist ziemlich gründlich sind, können die Menschen der Erde in Ruhe abwarten, bis die Staubwolken sich gelegt, alle Ecken entrümpelt und jeder Teppich ausgeklopft ist....


Beitrag von:
CINDY
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15-03-2005
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15) Hi Cindy, ...
das ist eine gute Frage, was passiert, wenn Drapondur zusammen Bordon zurück zur Wega fliegt.
Meiner Meinung nach, ist die Erde mit ihrer Frühkultur, ein Abbild der Geschichte der raumreisenden Weganer zu Zeiten Drapondurs ist. Da könnte ich mir folgendes vorstellen:
Ähnlich wie die Altkulturen in Indien, China, Ägypten oder Griechenland ist zwar das soziale Leben zwar aktiv, wie in Form einer einförmigen Bewegung, aber nicht fortschritts- und entwicklungsfähigfähig. Die weganische Religion (die ich übrigens für polytheistisch halte) bleibt, aufgrund der Tragödie auf der Erde, unausgegoren und ist zu einer Ritualmagie deformiert. Sie erschließt sich nicht für die Gläubigen und bleibt ohne Berührungsfähigkeit. Das Schicksal Drapondurs ist wie eine Verwundung, die nicht schließen will und wirkt im Laufe der Zeit wie ein "Klotz am Bein". Die staatlichen Institutionen sind nur zur Aufrechterhaltung des Nötigsten und lassen auch keine wesentlichen Veränderungen zu. Sie verlassen, trotz ihrer Möglichkeiten, nicht mehr ihr System und sind nicht offen Neuen und Fremden gegenüber.
In dem Zusammenhang will ich noch etwas erwähnen, was hier vielleicht in Beziehung stehen könnte. In einem jüd. Kommentar zur Thora (Plaut, 2004, 2. Aufl.) fand ich zur "Sodom und Gomorra" Geschichte etwas interessantes. Dort wird berichtet, dass die Verfehlungen von Sodom nicht den Schwerpunkt in ihren sexuellen Vergehen liegen (was zweifellos auch zum Zorn von Gott führte), sondern vielmehr in ihre "soziale Boshaftigkeit" lag. In anderen Stellen der Bibel und in der jüd. Auslegung wird berichtet, dass Sodom eine überaus reiche Stadt war, die aber zeitgleich auch sehr ungastlich und fremdenfeindlich war. Daher war dies, das Ausschlaggebende, warum Sodom von Gott zerstört wird. Weiterhin wird hier darauf hingewiesen, dass "die Art und Weise wie Neue und Fremden behandelt werden [...], stets ein Spiegel für moralische Situation einer Gemeinschaft ist" (S.199).
Bordons Unsterblichkeit:
Vielleicht ist es möglich das biologisch-physische Gründe für den Alterungsstop eine Rolle spielen. Die Unsterblichkeit des Bordon sehe ich aber eher aus einer Richtung literarischen Tradition. Für mich steht Bordon als mythologisch angelegte Figur, in einer Reihe von Gefallenen und Verfluchten. Angefangen vom biblischen Kain, der für seine Verfehlung von Gott verdammt wird, aber nicht getötet werden darf. Oder die Irrfahrt des Odysseus, welcher, ähnlich wie Bordon, in einer auferlegten Zeitschleife gefangen ist. Oder die Legende eines Joseph Cartaphilus, der durch sein vergehen dazu bestraft ist auf der Erde zu wandeln bis der Christus auf die Erde wiederkehrt, um das Weltgericht einzuläuten. Oder etwas anders wie z.B. in Tolkiens Figur Sméagol / Gollum. Der durch seine Habgier zum Mörder wird und dem Ring der Macht verfällt und so 500 überlebt, aber der Preis ist ein entmenschlichstes Dasein ohne soziale Kontakte, eine Persönlichkeitsspaltung und komplette physische Deformation. Er vergisst seinen bisherigen Namen und erhält den Namen eines Verfluchten der keine Ruhe findet. Nebenbeigesagt finde ich das Ganze mit umgekehrten Vorzeichen in der Figur von Goethes "Faust I", der nicht mehr altern will, sondern unter allen Umständen seine Jugend wiederhaben will. Auch dieses Unternehmen misslingt, da dies ein Wunsch ist, der "unmenschlich" und daher nur als Illusion, Betrug und letztendlich als Tragödie endet. All diese Figuren haben die Gemeinsamkeit, dass sie sich für einen Moment gehen lassen. Sie lassen ihren negativen Gefühlen, aus welchen Gründen auch immer, freien Lauf und bezahlen dies mit der relativen biologischen Unsterblichkeit, die für Menschen so nicht vorgesehen ist. Traditionell ist es nur Göttern vorgesehen sich gehen zu lassen und ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, da Götter allmächtig sind. Aber wenn Menschen den Anspruch haben göttlich zu sein werden sie zu einem Zwischenwesen degradiert, ein Nicht-Gott und Nicht-Menschen, der gleichermaßen von Himmel und Erde verachtet wird und in seiner Entwicklung regelrecht stecken bleibt.
@ Cindy: Nochmals zur Gesellschaft der Wega nach CP 6.
Die "Postdrapondur - Gesellschaft" der Weganer ist ebenfalls ein Abbild der alten Gesellschaft. Die war monarchisch strukturiert, wobei die Adelsfamilien als Glaubens-, Gesetz-, und Befehlsgeber fungierten. Quasi vital und lebensfähig aber der gesellschaftliche Reifeprozess war noch nicht abgeschlossen. Eine permanente soziale Pubertät Alles die nach Drapondur kommen sind Epigonen. Sie werden von der Bevölkerung akzeptiert aber nicht respektiert und schon gar nicht als Vorbild betrachtet.
Die Weganer sind keine daher Demokraten, da diese Gesellschaft aus einer hierarchisch strukturierten Gesellschaft kommt. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass beim Rückflug Drapondurs die Identität, von ihrem altem Gott, mehr als angezweifelt wird. Möglicherweise wird es sogar zum Streit von Gläubigen und Nichtgläubigen kommen. Eine Art von religiöse Depression. Wer kann schon sagen wie es sein könnte.
Jedoch wäre eine potenzielle "Supermacht", die sich im Schnelldurchlauf entwickelt, höchst bedenklich und sehr gefährlich. Nicht nur nach außen, sondern vielmehr auch nach innen. Möglich wäre alles.
Aber ich glaube, dass HGF es schon so anlegte, dass ein gesamtgesellschaftlicher Heilungsprozess auf der Wega stattfindet. Und wenn die Selbstfindungsphase der Wega vorüber ist, auch für uns positiv ist. Das dann Drapondur uns öfter mal zum Essen einlädt (Es gibt blauen Salat und Geschnetzeltes vom Strauß im Gasthaus: "Zum göldenen Treppchen"). Und Bordon stellt uns endlich mal einige Frauen der Wega vor (Das müssen ja ziemliche Amazonen sein. Allein die Vorstellung schon...mit feuerroten Haaren und einer Bombe im Rockgürtel, falls ein Mann nicht pariert. Grübel...Vielleicht ist deshalb das 3-Dimensionale TV der Wega so fortschrittlich, weil der Umgang mit den weganischen Frauen eher lebensgefährlich ist. Aber jetzt geht es eher in Richtung Woody Allen).



Beitrag von:
ACHIM
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06-03-2005
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14) Die Weganer ...
Und wenn wir schon beim Spekulieren sind, frage ich mich unwillkürlich, was im Nachhinein aus den Weganer wird, da ja Drapondur nach seiner Genesung wieder in die weganische Gesellschaft zurückkehrt.
Achim's These folgend findet Drapondur eine fast unveränderte Gesellschaft vor, die seit seinem Tod vor mehr als 4.000 Jahren vor sich hinstagniert.
Was also würde ein Göttlicher tun?
Nach meiner Vorstellung nur eines - nämlich genau das, was er immer schon getan hat. Für Frieden und Nächstenliebe einstehen. Er müßte/würde hier denke ich mal eine ähnliche Entwicklung hervorrufen, wie Surak bei den Vulkaniern - wobei die Weganer vermutlich nie eine derartige Gefühlsbeherrschung im Vordergrund stehen würde, sondern vermutlich nur die Beherrschung von negativen Emotionen, während die positiven gleichzeitig gefördert werden (ein Volk von Buddhas).
Hier müßte sich nun noch ein zweiter Vorteil für Drapondur und die Menschheit ergeben: Das Leben an sich ist eine Größe, die sich stets entwickeln WILL und die Stillstand und Stagnation nicht zuläßt. Was bei den Weganern aber der Fall war. Was muß das für ein explosives Potential sein, auf das Drapondur bei seiner Rückkehr trifft? Eine Energie, gegen die Atombombe von Sodom & Gomorrha ein kleines Verpüffchen ist.
Und wenn all diese Energie in die richtigen Bahnen gelenkt wird, müßte daraus in allerkürzester Zeit ein Volk entstehen, das man absolut nicht mehr ignorieren kann. -> Meiner Meinung nach müßte innerhalb von ein, zwei Jahren mehrere sprunghafte Entwicklungen vonstatten gehen. Auf sozialer Ebene erstmals, aber sobald Stagnation und Gleichgültigkeit abgeworfen sind, verliefe die technische Entwicklung vermutlich in rasanten Schritten - man stelle sich vor: die 4.000 Jahre eingesperrte, unterdrückte Kreativität eines ganzen Volkes, die urplötzlich aus ihrem Gefängnis befreit wird....
Und da die Weganer offenbar eine Möglichkeit haben, den Geist und die Erfahrung, vielleicht sogar die Persönlichkeit eines Verstorbenen (CP2) zu bewahren, explodiert hier nicht nur die Kreativität der gerade lebenden Weganer, sondern auch noch die von denen, die bereits tot sind.
Wahrscheinich wären die Weganer innerhalb von fünf Jahren eine unumstößliche Supermacht in unserem Universum... Und wir sollten - trotz DB - höllisch froh sein, daß sie uns dann freundlich gesinnt sind !!!
Aber wie entwickelt sich die Gesellschaft? Kommen die beiden bisher getrennten Rassen zusammen? Die moderne und die traditionelle? Behält Drapondur seinen 'göttlichen' Status? Oder hat ihn (und Bordon) die Erfahrung geläutert? Sieht er, daß Weganer, 'tschuldigung, auch nur Menschen sind? Erlangt er nach der medizinischen Behandlung auf dem terranischen Mond und der Rückkehr zum 8ten Wegaplaneten seine Unsterblichkeit zurück? Ebenso Bordon?
Gibt es eventuell auf diesem Planeten etwas -Luft, Mikroben, Bestandteile von Pflanzen- etwas, daß die Unsterblichkeit hervorruft? Und wenn ja, wodurch wird die entsprechende Wirkung hervorgerufen? Warum sind nicht alle Weganer unsterblich? Ist eine bestimmte seelische Einstellung Voraussetzung hierfür? Wird vielleicht die Wirkung dieses 'Etwas' durch negative Emotionen behindert / ausgesetzt? Können alle Weganer, die eine Art vollkommene, geistige Gelassenheit erreichen, unsterblich werden?
Und ist Drapondur vielleicht nur deswegen an Lepra erkrankt, weil er von seinem Heimatplaneten weg war und somit die dortigen Pflanzen oder Bestandteile der Luft (etc.) nicht mehr in ausreichenden Dosen bekam?
Ich finde, diese Gedanken geben eine breiten Spielraum an Möglichkeiten frei.


Beitrag von:
CINDY
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05-03-2005
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13) Uffff! ...
Ich weiß nicht, wie es den anderen geht, aber ich verzeih Dir, dass Du Dich nicht bremsen konntest, Achim! Mann, das wird ja ein richtiges Perkinswochenende, wie ich das sehe...



Beitrag von:
BONDURKAN
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05-03-2005
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12) Showdown im Gestern ...
Hallo alle zusammen,
es tut mir leid, wenn ich nun ein bisschen sehr viel geschrieben habe. Aber irgendwie konnte und wollte ich mich nicht bremsen. Diese Homepage ist so liebevoll gemacht, dass ich es wirklich wert finde sie zu unterstützen. Ferner ist es für mich ein riesiger Spaß über Dinge zu schreiben, die mich als Kind und Jugendlicher fasziniert haben. Jedes einzelne Hörspiel (das gilt jetzt auch für Maritim) ist mehr Wert als ein Jahr Dauerberieselung von "Big Brother". Wenn es auch bei Euch vielleicht gut ankommt freut es mich.
Viel Spaß beim lesen. Also, los geht's...
I. ZUSAMMENFASSUNG
In CP 5 gelingt es Perkins auf dem Mond mit einem riskanten Plan den Weganern, trotz aller militärischer Interventionen, Prof. Common und den Dimensionsbrecher weiter vorzuenthalten. Die Weganer haben nun ihre taktischen Trümpfe ausgespielt und haben keinen wesentlichen strategischen Vorteil gewonnen. Perkins erreichte, was er wollte: die Weganer wieder zu Verhandlungen zu bewegen...
I. 1. Das Duell der Argumente
Nachdem Prof. Commons Versteck gesichert ist, ergreift Perkins die Initiative und kontaktiert die weganische Flotte. Zur Überraschung Perkins stellt sich heraus, dass Bordon, der Unsterbliche der Sprecher für die weganischen Raumschiffflotte ist. Im Zwiegespräch droht Bordon zuerst die Erde zu vernichten. Jedoch pariert Perkins mit dem Argument, dass sich Bordon niemals ganz sicher sein kann, einen empfindlichen, militärischen Gegenschlag der Erde zu erhalten. Perkins blufft mit dem Argument, dass es nicht nur einen Dimensionsbrecher existiert. Bordon glaubt dem zwar nicht und droht ihm parapsychisch zu verhören, letztendlich sieht er jedoch ein, dass seine Situation in eine Sackgase geraten ist.
Perkins bietet Bordon nun an, mit ihm in die Vergangenheit zu reisen, um den Verbleib des legendären Drapondur zu klären, damit die Ursache des generationsüberdauernden Konflikts beseitigt wird.
Bordon skizziert, die bei den Weganern bekannte Geschichte, was mit Drapondur auf der Erde, bei Sodom und Gomorra, geschah. Bordon berichtet, dass Drapondur mit Schenkungen, Hilfsbereitschaft und gutem Willen zur Erde reiste, jedoch zwischen Sodom und Gomorra verschwand und von den Bewohnern der beiden Städte umgebracht worden ist; ohne Angabe der Grabstätte des Drapondurs. Perkins besteht auf die Begleitung von Bordon, den er für göttlich betrachtet. Perkins kann ihn überzeugen und Bordon lässt sich auf diese Expedition ein. Jedoch gibt Bordon deutlich zu verstehen, dass er unverzüglich die Erde vernichten lassen wird, wenn ihm etwas zustoßen wird.
I. 2. Reise durch Zeit und Raum Mittels eines Transportraumschiffes wird Cindy und Ralph Common auf den Mond gebracht. Cindy Common bereitet den Dimensionsbrecher soweit für die Reise durch Zeit und Raum vor. Ralph erkennt nun, durch seine parapsychische Begabung, dass die bisher unbekannte telepathische Stimme der Wega niemand anderes als Bordon selbst war. Bordon gibt Ralphs Eingebung Recht und gesteht nun ein, dass dies durchaus enthüllt werden kann, da es zu diesem Zeitpunkt keinerlei Vorteile mehr verschafft.
Perkins, Bordon, Mayor Hoffmann und Ralph Common begeben sich durch Zeit und Raum nach Sodom und Gomorra in der Zeit kurz vor der Zerstörung der beiden Städte.
I. 3. Drapondur
Die Expeditionsgruppe beschließt unter keinen Umständen in die Ereignisse einzugreifen, da sonst die Abläufe der menschlichen Geschichte fundamental geändert werden. Die Expeditionsgruppe begibt sich durch die Straßen von Sodom und kommen durch die telepathische Begabung Ralphs an das Haus von Lot, den sie um Gastfreundschaft bitten. Lot fühlt sich verpflichtet und gewährt zutritt. Hoffmann bemerkt, dass es die Nachbarschaft Lots mit Unwillen betrachtet, dass die Expeditionsgruppe ausgerechnet bei Lot Einlas begehrt. Bordon will im Haus von Lot nun unverzüglich wissen, was mit Drapondur geschah. Lot hilft aus und gewährt Zugang zum Garten des Hauses. Dort zeigt sich der Expeditionsgruppe ein Bild von einem hoffnungslos erkranktem göttlichen Drapondur. Drapondur infizierte sich auf der Erde mit Mikroben gegen die sein Organismus keine Abwehrmöglichkeiten hatte. Lot erklärt der Gruppe, dass ihn seine Nachbarn hassen, für die Gastfreundschaft gegenüber dem kranken Drapondur. Bor don weigert sich der Realität in die Augen zu sehen, dass der göttliche Drapondur auf der Erde an Lepra erkrankte.
Perkins entwickelt den Plan Drapondur wieder zum Mond bringen. Da Sodom und Gomorra ohnehin zerstört wird, spielt es keine historische Rolle, ob Drapondur in Sodom bleibt oder in die Zukunft auf den Mond reist um dort vollständig von der Krankheit therapiert zu werden.
I. 4. Flucht und Zerstörung
Inzwischen durchsuchen die Weganer der ersten Expedition die Stadt nach Drapondur. Lot berichtet, dass die Fremden sogar Bewohner der Stadt foltern, um Informationen über den verbleib Drapondurs zu bekommen. Entsetzt über das brachiale Vorgehen der Weganer, greifen die Bewohnern von Sodom die Besatzung und Raumschiff der Weganer an. Die Weganer wehren sich und die Expeditionsgruppe vernimmt Schüsse beim Landeplatz des Raumschiffs der Weganer. Die Nachbarn Lots bedrängen das Haus und fordern die Herausgabe der Gäste Lots. Lot warnt die Expeditionsgruppe und drängt zur Flucht. Während die aufgebrachten Bürger Sodoms ins Haus einbrechen, versucht Perkins Zeit zu gewinnen, um zu entkommen. Mit der Strahlenhandwaffe Bordons werden die Angreifer durch Energiestrahlen geblendet. Perkins, Lot und seine Familie, Drapondur und die anderen können entkommen und fliehen. Hoffmann erkennt unter dieser angespannten Fluchtsituation ein, als verkleideter Bewohner Sodoms, Weganer unter den Verfolgern. Die Fliehenden sehen über die Stadt ein weganisches Raumschiff starten. Drapondur hofft, dass sie wegfliegen. Bordon weiß jedoch, dass das Raumschiff Atombomben auf die beiden Städte abwerfen wird. Perkins vermittelt Lot, dass er mit seiner Frau und Familie ins Gebirge flüchten soll, damit sie eine Chance haben überleben zu können.
Als das weganische Raumschiff die Atombombe abwirft holt in letzter Sekunde Prof. Common die Gruppe mit dem Dimensionsbrecher zu Mond.
I. 5. Einsicht und Versöhnung
Drapondur wird umgehend auf dem Mond behandelt. Während eines Essens wird Bordon vermittelt, dass Drapondur auf dem Wege der Besserung ist und er erkennt, dass die Entwicklung der Missverständnisse fast mit der Vernichtung der Erden gegipfelt wäre. Er sieht ein, dass er Unrecht hatte mit dem Vorurteil gegenüber den Menschen der Erde. Er sieht ferner ein, dass er den Angriff auf die Erde unverzüglich absagen muss und sich bei den Menschen der Erde aufrichtig entschuldigen muss. Zusätzlich lässt Bordon Perkins die Aussicht, dass vielleicht nach einiger Zeit die Möglichkeit bestünde, sich nicht nur auszusöhnen, sondern sogar Freundschaft zu schließen. Bordon spricht im Funkraum von Delta 4 zur Erde und gesteht, stellvertretend für die Menschen der Wega, schuldig geworden zu sein.
II. REZENSION
Nachdem in CP 5 der Tiefpunkt im Wegazyklus erreicht ist, muss es zu einer Wandlung und Auflösung der Geschichte kommen.
In CP 6 stehen 3 maßgebliche Enthüllungen im Fordergrund. Aber eins nach dem anderen.
II. 1. Zeitspannen und Handlungsstränge
Dieses Hörspiel ist, meiner Meinung nach, ein würdiger Abschluss, eines spannenden Sechsteilers. Wobei ich insgesamt finde, dass er Sechsteiler dramaturgisch sehr spannend umgesetzt worden ist.
Erst wird der Dimensionsbrecher vorgestellt (CP 1)und zeitgleich der zweite Handlungsstrang eingeführt; die Weganer. Warum die Weganer sauer auf die Menschen sind bleibt vorerst im dunkeln. Einige Monate später kommt es zu einem experimentellen Zwischenfall (CP 2), unfreiwillig vergeht ein halbes Jahr bis sich Perkins wieder erholt. Durch das Zeitparadoxon vergehen wieder fünf Monate (CP 3). Einige Wochen später versucht man das gestrandete UFO zu bergen (CP 4). Die Handlung wird kurzweiliger. Der Angriff auf die Erde wird kurzfristig aufgehalten jedoch nicht vollends abgewendet. Es vergehen einige Tage und auf den Mond bereitet man sich auf einen möglichen Angriff vor (CP 5) und Prof. Common wird von Perkins vor den Weganern versteckt. Der erste Cliffhänger der Serie. Nun (CP 6) setzt die Handlung nach einigen Stunden wieder an und führt den Zyklus mit den wichtigsten Handlungssträngen zu Ende. Ziemlich clever gemacht von HGF.
II. 2. Atmosphäre, Effekte, Cover und Musik
Gewitter im Anzug. Ich denke, dass das den Zustand beschreiben könnte. Nach der kalten, technischen Atmosphäre in CP 5 kommt das genaue Gegenteil. Die Atmosphäre ist insgesamt heiß und brodelnd. Alles wartet, nach den Höhen und Tiefen, auf Erlösung. Die zwischenmenschliche Atmosphäre ist gereizt. Es ist nicht nur das Wetter in Sodom schwül und heiß, die Stimmung zwischen Perkins und Bordon kocht auch fast über. Ständig muss Perkins Bordon zur Mäßigung auffordern. Permanent entflammt Bordon sein Unmut und Vorurteil gegenüber den Menschen.
Das Cover ist ebenfalls bezeichnend für die atemlose fast schon apokalyptische Geschichte in CP 6. Es herrschen die Farben rot und wüstengelb. Im Hintergrund sieht man eine riesige Explosion, wenn nicht sogar einen Atompilz. Vordergrund sieht man, meiner Ansicht nach, Bordon mit seiner Strahlenwaffe. Möglich wäre auch das ein Weganer der ersten Expedition zu sehen ist, zumal Perkins, Bordon und die anderen die Explosion der Atombombe nicht erleben, die im Hintergrund zu sehen ist.
Die Effekte klingen räumlicher, härter fast dreckiger. George Lucas würde sagen, dass es klingt, wie ein "benutztes Universum". Sogar der Dimensionsbrecher hört sich satter und beinah wie schneller werdender Rennwagen an. Jedoch ist für mich der Höhepunkt der Effekt die fallende Atombombe der Weganer. Beim hören des Falls will man sich förmlich ein Helm aufsetzen oder sich unter das Bett verkriechen.
Die Musik war bis dahin noch nie in der Serie so treibend und der Handlung unterstützend, wie in CP 6. Kämpferisch, kraftvoll und fordernd besiegelt eine Art Fanfare die Abmachung zwischen Perkins und Bordon in die Vergangenheit zu reisen. Ebenso die Erkenntnis, dass Drapondur doch nur sterblich ist wird von der Musik sanft aber tragisch angehoben.
II. 3. Der Höhepunkt der Geschichte
Der angestrebte Höhepunkt von CP 6 ist für mich einerseits das retten des kranken Drapondurs und die Wandlung eines rachsüchtigen Bordon hin zu einem freundlich geläuterten Weganer, der mit der Menschheit Frieden und Freundschaft schließen will.
Der dramaturgische Kreis schließt sich. Die bösartig, anklagende und lockende telepathische Stimme aus CP 1 ohne Identität (wie ein böser Geist aus einem verfluchtem Grab), ist nun am Ende von CP 6 eine feste, bekennende, offene Stimme, mit einem Adressaten.
Wie ich oben anmerkte hat CP 6 drei Enthüllungen
II. 4. Die Enthüllungen
Die erste Erhüllung ist, dass die treibende Kraft der weganischen Flotte ausgerechnet Bordon selbst ist. Hier gibt es natürlich Fragen. Warum erscheint in CP 4 Bordon so hilfreich und friedenswillig ? Perkins sieht hier, dass er nach dem Verhör in CP 4 Bordon das wahre Potenzial des Dimensionsbrechers bewusst wird. Ihm wird klar, dass das Risiko für das gesamte weganische Volk durch sein voreiliges Verhalten nicht nur erhöhte, sondern sogar eine unkontrollierte Gefahr durch die Erde besteht. Um das Allerschlimmste zu verhindern, gibt er Perkins in CP 4 das Friedensamulett, damit er den Angriff auf die Erde verhindere. Das was Bordon nicht mehr selber aufhalten oder steuern konnte, überließ er nun Perkins, aufgrund seiner Überforderung.
Die zweite Enthüllung ist, dass die telepathische Stimme ebenfalls Bordon ist. Es zeigt sich durch diese beiden Enthüllungen, dass Bordon, als der große Stratege hinter den Unternehmungen der Weganer steht. Die Frage drängt sich förmlich auf, wer Bordon ist und für was er steht? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Drapondur, der göttlich ist und Bordon, welcher unsterblich ist? Diese Fragen möchte ich an anderer Stelle (siehe Nr. 4) versuchen zu diskutieren, weil die dritte Enthüllung dazu entscheidend in Beziehung steht.
Die dritte Enthüllung ist, die Krankheit Drapondurs, also der Bruch seiner Göttlichkeit. Der göttliche Drapondur versucht im letzten Akt des Altruismus seine Besatzung vor der Krankheit der Erde zu schützen. Die weganische Besatzung weiß nichts von der Selbstaufopferung von Drapondur und zieht die verkehrten Schlüsse.
III. MÖGLICHE HINTERGRÜNDE
An dieser Stelle möchte ich näher die Hintergründe beleuchten, die mit der Haltung Drapondurs und der gesellschaftlichen Entwicklung der Weganer bis hin zur Person Bordon im Zusammenhang stehen könnten. Dies ist nicht mehr eindeutig als Rezension angelegt, könnte aber vielleicht hilfreich sein über die Rahmenbedingungen für die Handlungen Drapondurs und Bordons mögliche Erklärungen zu ziehen.
III. 1. Die Gesellschaft der Weganer zu Zeiten Drapondurs (Aufbruch und Revolution)
Die Gesellschaft der Weganer scheint in der Vergangenheit tatsächlich göttlich gewesen zu sein, vergleichbar wie mit der griechischen Götterfamilie. Trotz der technischen und militärische Überlegenheit haben sie keine Übung in Diplomatie mit unterentwickelten Völkern und zerstören im Zorn die beiden Städte. In dieser Quantität wahrscheinlich zum erstenmal. Möglicherweise ist Drapondur der erste positive Gegenentwurf eines durchaus kriegerischen, dass in den sozialen Werten einer archaischen Kultur verharrt. Eine Art Friedensfürst, der die Weganer einlädt unterentwickelte Völker zu unterstützen, um sich selber positiv und menschlich zu entwickeln. Vermutlich legt er, anders als andere weganische Expeditionen (Siehe die Geschichte um Lovelock oder die mythologischen Götter vorderasiatischen Gebieten), nicht darauf an, auf arrogante und rassistische Weise, die Bevölkerung wirtschaftlich oder menschlich auszubeuten oder zu beherrschen.
Er möchte eine Entwicklung in der weganischen Gesellschaft. Weg von einer rachsüchtigen, überschäumenden und hin zu einer zivilen, verständnisvollen, ethischen Gesellschaft. Ich vermute, dass Drapondur der Ideengeber für eine Art Vorstufe der sanften "humanistischen" Gesellschaft war, der inmitten seiner gesellschaftlichen Tätigkeit und Umstrukturierung als Friedensphilosoph durch einen Zwischenfall gestoppt wurde.
Drapondur scheint zwar einerseits ein friedlicher Revolutionär und Philosoph zu sein, er ist aber auch ein Ergebnis seiner sozialen Herkunft. Er will einerseits seine Besatzung und seine Heimatwelt vor der Leprakrankheit schützen, andererseits möchte er auch nicht, dass seine Göttlichkeit, also letztendlich sein sozialer Status, gefährdet wird. Die weganische Überheblichkeit und anderen negative Eigenschaften, die er kritisiert und versucht aufzulösen, steht ihm selber im Weg und ist nicht bereit oder fähig, dass eigene Opfer zu bringen. Er müsste seine Göttlichkeit einzubüßen aber dafür Menschlichkeit zu erlangen. Dazu ist Drapondur nicht bereit.
III. 2. Die Gesellschaft der Weganer nach der Zeit Drapondurs (Stillstand und Rezession)
Diejenigen die Drapondur geistig folgten müssen in Wut und Trauer fast den Verstand verloren haben, da die Hoffnung die sie sich machten eine neue friedlichere Gesellschaft zu kreieren zerstört wurde. Sie waren nicht in der Lage die neue Philosophie Drapondurs in ihr Leben zu übernehmen und umzusetzen.
Dennoch müssen Elemente der Ethik und philosophische Haltung Drapondurs in die historische Entwicklung in Teilen der Gesellschaft der Wega beeinflusst haben. In CP 2 gibt es Weganer, die durchaus verständigungswillig und auch eine eigene Ethik der Toleranz, des Rechts und Entschädigung entwickelt haben, die nicht auf absolute Rache setzen. Dies lässt den Schluss zu, dass sich (wie in CP 1 angedeutet) zwei Gesellschaften entwickelten, die im permanenten Streit liegen, wie sich die Weganer sozial entwickeln sollen und vor allem, wie mit Fremden umgegangen wird. Was soll die Oberhand gewinnen? Rachsucht oder Verständnisbereitschaft und Mitleid? Im Lauf der Zeit gab es wohl eine Entwicklung, die zu einem fast schizophrenen Zustand in der Gesellschaft führte, der beides simultan zuließ und trotzdem keine Entwicklung mehr möglich machte. Es gibt keine glaubwürdige, religiöse Person oder Instanz gab, die aus diesem Dauerzustand aus Trauer und Wut die Weganer über 4000 Jahren befreit. Daher gibt es neben dem gesellschaftlichen Stillstand auch keine wesentliche technologische Weiterentwicklung. Die Weganer konnten ihre technischen Errungenschaften der Vergangenheit nicht weiterführen und verließen anscheinend nicht mehr ihr Planetensystem. Nur eine Gesellschaft die Entwicklungen zulässt, hat das Potenzial zu Kreativität, einer sozialethischen Haltung und auch zu weiterem technologischen "Fortschritt".
Nachdem ich den Versuch unternahm für mich die Gesellschaft der Weganer zu beschreiben, versuche ich dies als Bezugssystem für die Persönlichkeit des Bordon, der Unsterbliche von Bonduhr-Khan zu verwenden. Alles was ich hier diskutiere ist reine Spekulation und auf der Grundlage der Hörspiele des Wega - Zyklus beschrieben. Für Kritik und Anmerkungen ist jeder herzlich willkommen:
IV. WER IST BORDON? DER VERSUCH EINER SPEKULATIVEN BIOGRAFIE
IV. 1. Der Aufstieg
Ich nehme an, dass Bordon zu Zeiten von Drapondur eine Art mittlere Stellung in der Priesterkaste mit Wächterfunktion als Beruf oder vielmehr als Berufung hatte. Ähnlich wie im idealistischem Sinne von Platons "Staat" oder nach dem indisch-ägyptischen Modell einer Priester- oder Kriegerkaste, wo auserwählte Kinder schon für den speziellen Tempeldienst oder Kriegsdienst ausgebildet werden. Bordon arbeitet erfolgreich und ist vorbildlich in allem was er tut. Er ist ein glühender Verehrer der neuen Friedensphilosophie von Drapondur und wird dem Göttlichen als eine Art Mitarbeiter oder Wächter zur Seite gestellt. Er entwickelt sich und ist sterblich.
IV. 2. Der Fall
Er macht sich schuldig am Tod des Göttlichen. Die Gründe und Umstände dafür bleiben im Verborgenen.
Bordon ist ebenfalls, nach dem Fall Drapondurs, der sozialen Entwicklung auf der Wega unterworfen. Von tiefen Schuldgefühlen geplagt, transformiert er seine Trauer in Wut die in einen Zustand der Neurose. Es gibt für ihn kein Entkommen aus seinem psychischen Gefängnis, da er nicht gelernt hat mit dem Tod eines unsterblichen Gottes umzugehen. Götter sterben nicht. Es nicht sein kann, was nicht sein darf. Bordon zerbricht an diesen Zustand. Er lebt weiter in einem Gefühl des Leides, Zweifel, Zorn und Selbsthass. Diese negativen Emotionen sind im laufe der Zeit sein Lebensinhalt geworden.
Nun altert Bordon von Bonduhr-Khan nicht mehr. Aber dieser Zustand ist keine Segen, wie bei Drapondur, sondern ist ein Fluch. Er muss mit der Schuld weiterleben ohne Aussicht auf irgendeine Form von Erlösung. Vermutlich wird er auch keine besonders hohe Achtung in der weganischen Gesellschaft haben, da er versagt hat. Die ständige Wiederholung von Seelenqualen ohne Aussicht auf Entwicklungsmöglichkeit ist für Bordon eine Art persönliche Hölle. Er erlebt jeden Tag aufs Neue seine persönliche Strafe ohne Schuldenerlass oder Karthasis. Der Fluch der Unsterblichkeit führt auch dazu, dass er keine Familie hat. Keine Frau, keine Kinder, kein erfülltes Familienleben. Sein Beruf beschränkt sich nur noch auf das konservieren von Tempelgegenstände und dem Aufrechterhalten des Tempelritus.
Er entwickelt sich nicht mehr und wird unsterblich.
IV. 3. Realitätsverweigerung, Entwicklung und Erlösung
Als den Weganern bekannt wird, dass die Menschen der Erde sich technologisch so weit entwickelt haben, dass sie sogar Beobachtungs- und Spionagetechnologie, mittels eines beachtlichen Transmittergeräts senden können, reißt es bei Bordon wieder alten Wunden auf. Seine Ungewissheit, was mit Drapondur geschah lässt ihn nicht los. Dies nährt zeitgleich seinen Hass und Vorurteile auf die Menschen der Erde. Seine ganzen Gedanken und telepathischen Kräfte zielen wieder auf die Erde. Er will wissen was auf der Erde vor sich geht und lockt einen parapsychisch begabten Jungen der Erde in den Dimensionsbrecher und entführt ihn zur Wega. Als kurz darauf Fremde auf der Wega erscheinen und den Jungen befreien und wieder mittels des Dimensionsbrechers verschwinden, ist er irritiert.
Kurz darauf wird ein Lehrer der technologisch weiterentwickelten weganischen Gesellschaft entführt und tot in Begleitung von Terranern zurückgebracht. Zwar wird Entschädigung und eine Entschuldigung von den Terranern angeboten, aber letztendlich scheitern die Bemühungen und die Fremden können abermals unkontrolliert verschwinden. Bordon ist alarmiert. Wieder töten Menschen der Erde Weganer die für Frieden und Leben stehen. Die Wiederkehr des Verdrängten, bzw. die schmerzhafte Vergangenheit wiederholt sich für Bordon.
Er empfiehlt dem Militär ein Erkundungsraumschiff zur Erde zu schicken, um den Stand der Dinge zu klären. Alte Expeditionssorte der Weganer werden von diesem Raumschiff aufgesucht, aber die Entwicklung der Erde hat die meisten Bauwerke und Siedlungen komplett ausgelöscht. Eine Hyperfunknachricht des Bordcomputers berichtet, dass das Raumschiff abgeschossen wurde und das Fortkommen der Besatzung ungewiss ist; vermutlich tot. Bordon entbrennt der alte Hass von Neuem. Er empfiehlt den kompletten interstellaren Gegenschlag.
Wenig später erscheinen wieder Menschen der Erde und geben sich, aller bisherigen Erfahrungen Bordons zum trotz, als friedfertig und versöhnungsbereit aus. Der Wächter des Drapondur - Tempels verhört die Terraner. Es kommt dabei heraus, dass die Menschen der Erde ein Transportmittel haben, welches Zeit und Raum überwindet. So merkt Bordon, dass er seinen Hass auf die Menschen total entfesselte ohne taktische Überlegung, dass möglicherweise die Erde das Potenzial der Vergeltung hat. Bordon sieht seine Optionen und Gestaltungsmöglichkeiten im Sande verlaufen. Er muss handeln. Bordon offenbart sich den Terranern und präpariert sie so, dass der Flottenangriff kurzfristig gestoppt wird.
Als der Angriff abgeblasen wird, fliegt er selbst zur Flotte und überlegt was zu tun ist. Er sieht seine militärische Überlegenheit und will die Menschheit erpressen. Entweder Auslieferung des Dimensionsbrechers und dessen Erfinders oder komplette Zerstörung der Erde durch die weganische Raumflotte. Der Hass und der Zorn hindern Bordon Entscheidungen zu treffen die hilfreich und zukunftsweisend sind. Dadurch das er seit 4000 Jahren keine Entwicklung mehr durchgemacht hat sieht er keine Entscheidungsalternativen. Es kommt zu einer Pattsituation.
Er lässt sich auf Verhandlungen mit den Terraner ein. Sie schlagen einen kühnes Unternehmen vor: eine Expedition in die Vergangenheit, um die Umstände des legendären Schicksals Drapondurs zu klären. Bordon willigt ein. Er begibt sich an den Beginn seiner Qualen und leistet jedoch zuerst inneren Widerstand beim Anblick des erkrankten Drapondurs. Jedoch wirkt die Klärung und Selbsterkenntnis (ähnlich wie bei der klassischen Psychoanalyse nach Freud) über dem Verbleib von Drapondur.
Letztendlich helfen die Menschen der Erde Bordon sich von seinem selbstkreierten Fluch durch die Rückkehr in die Vergangenheit zu befreien. Bordon erlangt die tiefere Selbsterkenntnis, dass man mit Hass und Schuldgefühlen zwar überlebens- aber nicht entwicklungs- und liebesfähig ist. Die Expedition wird ein Erfolg. Es gelingt sogar Drapondur mit dem Dimensionenbrecher nach Delta 4 zu holen. Die seelische Entwicklung beginnt bei Bordon wieder einzusetzen. Er bittet die Terraner, Drapondur medizinisch zu helfen. Er lässt Commander Perkins wissen, dass ihn der gesamte Angriff reut und verzichtet umgehend auf eine militärische Intervention. Bordon ist geistig gewachsen. Deutlich befreit, offen und entwicklungsfähig spricht er zu den Menschen der Erde und gesteht seine Schuld ein. Jedoch ist diesmal dieses Schuldeingeständnis kein Akt des stillstehenden Leidens oder Neurose sondern ein Akt der Verantwortungsübernahme für die zukünftigen Beziehungen.
Es ist ungewiss, ob der unsterbliche Bordon nun auch wieder sterblich ist und damit auch von der Last des ewigen Lebens erlöst wird.


Beitrag von:
ACHIM
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03-03-2005
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11) Minbari @ Weganer! ...
Hi, Mimizon.
Leider verstehe ich den Zusammenhang zur "Expedition in die Vergangenheit" trotzdem noch nicht so ganz. Ein Freund von mir zieht sich zur Zeit nach und nach alle Staffeln von Babylon 5 rein, da wäre ich natürlich gern dabei. (Zumal mich der Film "Spacecenter Babylon 5" schon lange vor der TV-Serie begeistert hat) Aber so bin ich einfach zu sehr raus aus dem Thema. Also, nochmal Klartext, Mimizon.... Büttöh!


Beitrag von:
BONDURKAN
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27-01-2005
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10) Gut, ich bin kein Unmensch! ...
Zu diesem Thema gibt es sogar einen - wirklich guten - "Spielfilm", der außerhalb der Folgenserie den Mimbarikrieg zum Inhalt hat. Er beginnt mit den Worten "Ich war dabei, als das 3. Jahrtausend der Menscheit begann..." Aber anders als in der Serie sieht man nun auch den Sprecher: Es ist der Kaiser der Centauri, ein gewisser Londo Mollari, der ohnmächtig mit ansehen muss, wie seine Heimatwelt und sein geliebtes Volk von außerirdischen Mächten zugrunde gerichtet wird. In seinem Thronsaal erzählt er zwei Kindern die Geschichte des Konflikts der Menschen mit den Mimbari. Warum nun haben diese sonst so konsequenten Außerirdischen die Menschheit kurz vor ihrem Ende verschont? Weil sich in buchstäblich letzter Sekunde herausstellte, dass es sich bei den Menschen um reinkarnierte Mimbari handelt, beide Völker also auf geheimnisvolle Weise kosmisch miteinander verbunden sind. Aus diesem Grunde üben die Mimbari Gnade, verlangen aber gleichzeitig den Bau von Babylon 5 um die Menschen künftig näher unter die Lupe nehmen zu können. Genau hier Cindy beginnt Folge 1 der Staffel. Freilich, entpuppt sich erst im weiteren Verlauf, was in der Vergangenheit tatsächlich geschehen ist. Die Pläne der Mimbari bleiben ja sehr, sehr lange im Dunkeln...


Beitrag von:
MIMIZON
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19-01-2005
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9) Das ...
... ging mir leider genauso. Dabei haben mich die ersten Folge von Babylon-5 unglaublich gefesselt. Wär schön, wenn sie von Anfang an mal wiederholt werden (sonst bringt dieses TV doch auch ständig Wiederholungen *grmpf*), so daß man nochmal alles mitverfolgen kann. Also Mimizon, verrat's uns endlich !!!


Beitrag von:
ESTHER
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18-01-2005
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8) Babylon 5 ...
Leider habe ich die letzten Folgen nur sehr unvollständig geniessen können...
Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm...



Beitrag von:
BONDURKAN
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15-01-2005
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7) Irrtum ...
... Bondurkan! Willst Du noch mal raten?



Beitrag von:
MIMIZON
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14-01-2005
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6) Minbari ...
Weil der Held in die Vergangheit reiste um das Missverständnis aufzudecken???



Beitrag von:
BONDURKAN
. . . . . . . . . . .
14-01-2005
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5) Neue Parallele ...
Hallo Leute!
Kennt einer von Euch "Babylon 5"(eigentlich eine dumme Frage :-)? Da gibt es eine Parallele, die mich frappierend an diese Folge erinnert: Die Serie beginnt damit, dass die Menschheit gerade den Kriegszustand mit den "Mimbari", einer hochentwickelten, friedliebenden, äußerst spirituellen Rasse beendet hat. Weshalb kam es zum Krieg mit diesen Außerirdischen? Weil die Menschen das religiöse Oberhaupt der Mimbari auf dem Gewissen haben. Dies beruhte zwar auf einem Missverständnis, hält die Mimbari aber nicht davon ab in einen alles vernichtenden Blutrausch zu geraten. Warum die Menschheit trotzdem überlebt hat? Ihr habt Bedenkzeit bis zum nächsten Eintrag...


Beitrag von:
MIMIZON
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19-12-2004
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4) Expedition in die Vergangenheit ...
Nach den ganzen Postings über Zeitreisen ins Altertum der Menschheitsgeschichte, habe ich mir endlich "Das Jesus-Video" geholt und bin schon mächtig gespannt, was die Story hergibt!
*hibbel*
P.S.: Hier gelangt Ihr zu meinen Eindrücken des Videos... >>>


Beitrag von:
BONDURKAN
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28-09-2004
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3) Göttlicher Drapondur ...
Mir drängt sich in Bezug auf Drapondur eine historische Parallele auf: Der japanische Kaiser Hirohito wurde nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg auf Intervention General Mac Arthurs von der alliierten Liste der Kriegsverbrecher gestrichen. Dies hatte allerdings einen Preis. Er musste in seiner berühmten Rede an das japanische Volk auf jeden göttlichen Anspruch verzichten (zit.: "Ich bin kein lebender Gott!"). Durch seine mutige Entscheidung für eine sofortige Beendigung des Krieges hatte sich der Kaiser gegen die Generalität durchgesetzt, einen dritten Atombombenabwurf verhindert und den nationalen Neuanfang ermöglicht. Übrigens: Anders als auf der Wega, wo Bordon für den Fall der "Entzauberung" Drapondurs den gesellschaftlichen Zusammenbruch befürchtet, ist bekannt, dass das japanische Volk ziemlich relaxed reagierte. Häufigster Kommentar: "Diese Rede war doch nur fürs Ausland. Dass der Kaiser kein Gott ist, war bei uns allgemein bekannt..."


Beitrag von:
MIMIZON
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29-08-2004
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2) Der krönende Abschluss ...
Diese Folge wiederum hat mir schlaflose Nächte bereitet. Während ich alle anderen Kassetten "beisammen" hatte, galt die "Expedition" als vergriffen. Wochenlage quälende Ungewissheit - wie endet der Wega 6 - Teiler? Nur die wahren Fans auf dieser Seite können sich vorstellen, was ich durchgemacht habe... Aber: Ende gut alles gut. Als ich an einem Freitag von der Schule nachhause kam, hielt meine Schwester das gute Stück in den Händen. Sie hatte die Kassette - zum Schleuderpreis - auf der Ramschpiste (!) gefunden. Offensichtlich hatte meine Frustration den Rest der Familie zu einer Suchaktion angestachelt...



Beitrag von:
MIMIZON
. . . . . . . . . . .
27-03-2004
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1) Versalzener Ausblick ...
"Und sage Deiner Frau, sie soll sich nicht umdrehen"
Randys Satz wirft die paradoxe Frage auf, was zuerst da war: Das Ei oder "das dumme Huhn"...
Wenn Perkins der Frau tatsächlich ausreden würde, sich umzudrehen, müsste sie womöglich nicht zur Salzsäule erstarren. Das hätte aber zur Folge, dass Perkins dieses Bibelzitat nie erfahren könnte, weil das Ereignis ja niemals stattgefunden hätte.
Wenn der Commander davon aber nichts weiß, kann er Lots Frau während der Expedition in die Vergangenheit nicht mehr davon abhalten, sich umzudrehen, wodurch sie dann eben doch zur Salzsäule erstarren müsste. *grmpf*
Schlüssig löst sich die Situation eigentlich nur auf, wenn Perkins erst durch seine Warnung das Weib dazu gebracht hätte, neugierig zurückzublicken. Wir alle wissen, wie schwierig es sein kann, die Neugier auf etwas Verbotenes zu unterdrücken. Und da man heutzutage auch weiss, wie es mit den Frauen ist ("Man kann reden und reden und es hilft doch alles nichts; sie tuen doch, was ihnen in den Kram passt!"), hat der Commander auf diese Weise vielleicht sehr elegant ein infernales Zeitparadoxen verhindert.

(Ich hoffe, dass sich bei dieser Art von Thesen die Frauenquote auf dieser Seite nicht verschlechtert?!?)



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Beitrag von:
BONDURKAN
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10-02-2004
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Weitere Folgen der EUROPA-Serie:

EUROPA  1) Das Tor zu einer anderen Welt EUROPA  2) Im Strom der Unendlichkeit EUROPA  3) Das Geheimnis der Ufos EUROPA  4) Bordon der Unsterbliche EUROPA  5) Saturn ruft Delta-4 EUROPA  7) Verschollen in der Unendlichkeit EUROPA  8) Der Galaktische Waffenmeister EUROPA  9) Das Mittlere Auge

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Dimensionsreisen von MARITIM:

Maritim  1) Der rote Nebel Maritim  2) Planet der Seelenlosen Maritim  4) Im Land der grünen Sonne 1) Das Geheimnis der Mayas 2) Das Geheimnis der versunkenen Stadt Tiahuanaco 3) Das Geheimnis der Pyramiden

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